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WARSCHAU/POLEN. Die internationale Skisprung-Welt verliert einen ihrer ehemaligen Athleten. Der Sportler verstarb im Alter von nur 33 Jahren und hinterlässt eine Ehefrau sowie zwei Kinder.

Symbolbild: Anna/stock.adobe.com
Symbolbild: Anna/stock.adobe.com

Der polnische Skiverband bestätigte den plötzlichen Tod des zweifachen Vaters.

Medaillengewinner und Nachwuchshoffnung

Bei dem Verstorbenen handelt es sich um Grzegorz Miętus, der Ende der 2000er-Jahre als eine der größten Zukunftshoffnungen des polnischen Skispringens galt. Seinen sportlich bedeutendsten Erfolg feierte er im Jahr 2009 bei den Junioren-Weltmeisterschaften im slowenischen Šmarno: Gemeinsam mit seinen Teamkollegen sprang er im Teamwettbewerb von der Normalschanze zur Bronzemedaille.Im Jahr 2010 folgte sein Debüt im Seniorenbereich. Zu den Karrierehöhepunkten im Weltcup zählte unter anderem eine Platzierung unter den besten 20 Springern beim anspruchsvollen Weltcup-Wettbewerb im hessischen Willingen.

Früher Rückzug und Arbeit als Trainer

Trotz seines großen Potenzials beendete Miętus seine aktive Karriere als Profi vergleichsweise früh. Im Jahr 2016 verabschiedete er sich im Alter von 23 Jahren vom aktiven Leistungssport. Dem Skispringen kehrte er jedoch nicht den Rücken: Er absolvierte eine Trainerausbildung und gab sein Fachwissen fortan an den polnischen Nachwuchs weiter. Innerhalb der nationalen Skisprung-Gemeinschaft galt er als engagierter und hochgeschätzter Förderer der nächsten Generation.

Verband bittet um Wahrung der Privatsphäre

Abseits der Schanze lebte Miętus mit seiner Ehefrau und den beiden gemeinsamen Söhnen. Der polnische Skiverband sprach den Angehörigen sein tiefes Mitgefühl aus.Da zu den genauen Todesumständen behördliche Ermittlungen eingeleitet wurden, wie lokale Medien übereinstimmend berichten, baten sowohl die Familie als auch der Verband eindringlich darum, von Spekulationen abzusehen und die Privatsphäre der Trauerfamilie in dieser schweren Zeit zu respektieren. 


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