Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

PAKISTAN. Aus der Vermisstensuche wird ein Flugdrama mit trauriger Gewissheit: Eine Boeing 737 der pakistanischen Frachtfluglinie K2 Airways ist ins Arabische Meer gestürzt. An Bord waren fünf Crewmitglieder.  

Frachtflugzeug stürzte ins Meer (Foto: K2 Airways)
Frachtflugzeug stürzte ins Meer (Foto: K2 Airways)

Das Frachtflugzeug war von Schardscha in den Vereinigten Arabischen Emiraten in Richtung Karatschi unterwegs. Pakistans Premierminister Shehbaz Sharif bestätigte den Absturz am Mittwoch.

Kurz vor dem Unglück soll die Crew noch Navigationsprobleme gemeldet haben. Danach verschwand die Maschine am späten Dienstagabend vom Radar der Flugsicherung.

Erste Wrackteile im Meer gefunden

Mittlerweile wurden laut Flightradar24 erste Wrackteile der verunglückten Maschine gefunden. Sie sollen rund 53 nautische Meilen südlich von Ormara im Arabischen Meer entdeckt worden sein. Die Boeing 737 war als Frachtflug KTA1732 unterwegs.

Nach den bisher vorliegenden Flugdaten deutet sich ein dramatischer Verlauf an: Die Maschine verlor zunächst an Höhe, stieg danach wieder, ehe es zu einem zweiten, sehr starken Sinkflug kam. Der letzte übermittelte Datenpunkt lag laut Flightradar24 bei nur noch rund 1.100 Fuß Höhe und einer extrem hohen Sinkrate.

Maschine stürzte weit vor dem Ziel ab

Nach Angaben der pakistanischen Flughafenbehörde befand sich die Boeing 737 zum Zeitpunkt des Absturzes über dem Arabischen Meer. Die Unglücksstelle liegt demnach weit vor dem Zielflughafen Karatschi vor der pakistanischen Küste.

Noch ist unklar, was genau an Bord geschah. Auch ob die gefundenen Wrackteile tatsächlich nahe der eigentlichen Absturzstelle treiben oder durch Strömung und Wellengang verlagert wurden, ist Gegenstand der weiteren Ermittlungen.

Suche nach Crew und Hauptwrack läuft weiter

Premier Sharif sprach den Angehörigen der Besatzung sein Beileid aus. Zugleich wies er die zivile Luftfahrtbehörde, die Marine und die Luftwaffe an, die Rettungsmaßnahmen zu verstärken.

Der Sucheinsatz aus der Luft und vom Wasser aus läuft weiter. Aus pakistanischen Luftfahrtkreisen wurde bestätigt, dass Marine und Luftwaffe daran beteiligt sind. Gesucht wird weiter nach den fünf Crewmitgliedern sowie nach weiteren Teilen der Maschine.

Flugzeug galt zunächst als vermisst

Die Maschine war zunächst als vermisst gemeldet worden, nachdem sie vom Radar verschwunden war. Bereits zuvor hatten Flugdaten auf eine kritische Situation kurz vor dem Kontaktverlust hingedeutet.

Die Ermittlungen zur Absturzursache dürften nun weiter anlaufen. Entscheidend wird sein, ob größere Wrackteile oder der Flugschreiber geborgen werden können.

 


Mehr zum Thema


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden