Staatssekretärin Zehetner besucht Ausseerland: Tourismus und Wirtschaft im Fokus
BAD AUSSEE/STEIERMARK. Wie bleibt das Ausseerland Salzkammergut zukunftsfit? Staatssekretärin Elisabeth Zehetner diskutierte mit Wirtschaft und Tourismus über Chancen.

Das Ausseerland Salzkammergut stand am Wochenende im Mittelpunkt eines hochrangigen politischen Besuchs. Staatssekretärin Elisabeth Zehetner informierte sich vor Ort über aktuelle Herausforderungen und Zukunftsperspektiven der Region. Im Fokus standen wirtschafts- und tourismuspolitische Themen sowie der Austausch mit Vertretern aus Wirtschaft, Tourismus und Politik.
Start in den Salzwelten Altaussee
Den Auftakt des Besuchs bildete eine Führung durch die Salzwelten Altaussee. Anschließend wurden bei einem gemeinsamen Gespräch zentrale Zukunftsfragen für den Wirtschafts- und Tourismusstandort Ausseerland Salzkammergut erörtert. Ein Schwerpunkt lag auf der österreichischen Tourismusstrategie „Vision T“, deren Ziele in der Region bereits seit Jahren aktiv umgesetzt werden. Das Ausseerland gilt dabei als Vorreiter der engen Zusammenarbeit zwischen Tourismus, Gemeinden, Betrieben und regionalen Partnern.
Industrie und Tourismus gemeinsam stärken
Peter Koren, Vize-Generalsekretär der Industriellenvereinigung Österreich und Aufsichtsrat der Salinen Austria AG, verwies auf die wirtschaftliche Bedeutung der Region: „Unsere Region ist stark touristisch geprägt. Aber es gibt auch Industriebetriebe von Weltrang wie Rigips, AKE und die Saline. Wir konnten daher mit Frau Staatssekretärin wesentliche Fragen zur Standortabsicherung besprechen. Die hohen Energiepreise und der Bürokratieabbau standen dabei im Vordergrund.“
Auch Tourismusverbands-Geschäftsführerin Pamela Binder betonte die Bedeutung eines gemeinsamen Handelns: „Die erfolgreiche Entwicklung einer Region gelingt nur durch die enge Zusammenarbeit von Wirtschaft, Politik und Tourismus. Ebenso wichtig ist die Einbindung der Bevölkerung, denn Tourismus kann nur dann nachhaltig erfolgreich sein, wenn der Lebensraum für die Menschen vor Ort mitgedacht und gemeinsam aktiv gestaltet wird.“
Der Besuch machte deutlich, wie wichtig der regelmäßige Austausch zwischen Bund, Wirtschaft und Tourismus für die Weiterentwicklung des Ausseerlandes ist. Im Mittelpunkt standen dabei wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen für Unternehmen sowie eine nachhaltige Entwicklung des Tourismus.


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