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SCHWECHAT. Niederösterreich entwickelt sich mit neuen Forschungseinrichtungen, Start-ups und Satellitenprojekten zu einem bedeutenden europäischen Standort für Raumfahrttechnologien. Rund um den Flughafen Wien-Schwechat entsteht ein wachsender Space Hub, der Wissenschaft und Wirtschaft verbindet.

LH-Stv. Stephan Pernkopf, LH Johann Mikl-Leitner und ESA-Generaldirektor Josef Aschbacher. (Foto: NLK/Burchhart)

Zum Weltraumforschungstag am 20. Juli verweist das Land auf den Ausbau seiner Raumfahrtbranche. Wie das Land Niederösterreich am 19. Juli mitteilt, sollen Forschungsergebnisse zunehmend in marktfähige Technologien und neue Anwendungen überführt werden.

Ein zentraler Baustein ist das ESA Phi-Lab Austria am Flughafen Wien-Schwechat. Die Einrichtung wurde 2024 als erstes ESA Phi-Lab Europas eröffnet und unterstützt Unternehmen sowie Forschungseinrichtungen bei der Entwicklung neuer Raumfahrttechnologien.

Space Factory erweitert Infrastruktur

Bisher wurden neun Projekte aufgenommen, mehr als 50 Arbeitsplätze geschaffen und über 3,6 Millionen Euro an Fördermitteln investiert. Seit Juni 2026 ergänzt die Space Factory das Angebot mit Infrastruktur für Entwicklung, Prototypen und Tests.

Unternehmen wie Enpulsion, Confident Space, Fantana, tenics und GG Goes 2Space stärken den Standort. Ihre Schwerpunkte reichen von Satellitentechnik und Erdbeobachtung bis zu Software, Sensorik und Antriebssystemen.

Satellitenstart für Spätsommer geplant

R-Space arbeitet mit der Mission IOD-01 am ersten vollständig in Österreich entwickelten und gefertigten kommerziellen Satelliten. Enpulsion liefert das elektrische Antriebssystem. Der Start ist für den Spätsommer 2026 vorgesehen.

Auch Wiener Neustadt spielt eine wichtige Rolle. Die Fachhochschule Wiener Neustadt, die Forschungsgesellschaft FOTEC und weitere Einrichtungen bringen langjährige Erfahrung in der Luft- und Raumfahrt ein.


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