Tragödie: Mehr als 1600 Tiere verbrennen bei Feuer in Schweinestall
RIED/DEUTSCHLAND. Bei einem Großbrand auf einem Bauernhof zwischen Ried und Hörmannsberg sind am Donnerstagabend rund 1.600 Schweine verendet. Menschen wurden nicht verletzt, die Feuerwehr brachte die Flammen nach stundenlangem Einsatz unter Kontrolle.

Wie BR24 berichtet, brach das Feuer in einem Schweinestall nahe Augsburg aus. Die Polizei geht derzeit von einem technischen Defekt als möglicher Ursache aus, die Kriminalpolizei Augsburg ermittelt.
Neben dem Stall wurde auch eine Lagerhalle mit Getreide zerstört. Den Sachschaden schätzen die Behörden auf einen Betrag im siebenstelligen Bereich.
350 Kräfte im Einsatz
Rund 350 Einsatzkräfte rückten zu dem Betrieb aus. Landwirte aus der Umgebung unterstützten die Feuerwehr mit Traktoren und großen Wassertanks.
Mit einem Bagger öffneten die Einsatzkräfte Teile der Stallwände, um verbliebene Glutnester zu erreichen. Die Nachlöscharbeiten dauerten auch nach der Nacht noch an.
Keine Gefahr für Anwohner
Eine Gefahr für die Bevölkerung bestand laut Bericht nicht. Die Überreste des abgebrannten Stalls konnten zunächst nicht betreten werden.
Die Feuerwehr verhinderte, dass das Feuer auf weitere Bereiche des Hofes übergriff. In der Nähe der betroffenen Gebäude befanden sich unter anderem ein Heizöltank und eine Getreidetrocknungsanlage.








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