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MONZA. Erst kürzlich feierte Yuki Tsunoda als Ersatzfahrer sein unerwartetes Comeback in der Formel 1. Nun könnte dem Japaner ein längerfristiges Engagement winken.

Yuki Tsunoda arbeitete sich über die Racing Bulls zu Red Bull Racing hoch. Foto: APA-Images / AFP Getty / MARK THOMPSON

Yuki Tsunoda wurde beim Großen Preis von Zandvoort völlig unerwartet ins kalte Wasser geworfen. Nachdem Isack Hadjar kurzfristig ausfiel und Liam Lawson zu Red Bull beordert wurde, kehrte der Japaner als Ersatzfahrer für die Racing Bulls ins Formel-1-Cockpit zurück.

Trotz der schwierigen Voraussetzungen wusste Tsunoda zu überzeugen und machte seinen Einsatz damit zu einer eindrucksvollen Bewerbung für die Saison 2027.

Tsunoda überzeugte in Zandvoort

Mit Platz 13 im Sprint, Rang zwölf im Qualifying und Position elf im Rennen verpasste der 26-Jährige die Punkteränge zwar jeweils knapp. Seine Leistung war unter den gegebenen Umständen dennoch stark – schließlich musste sich Tsunoda mitten in der Saison an die völlig neuen 2026er-Boliden gewöhnen.

Dass sich Tsunoda unter diesen schwierigen Bedingungen derart schnell zurechtfand, könnte ihm nun tatsächlich zu einem Stammcockpit für die kommende Saison verhelfen.

Haas an Tsunoda interessiert

Wie mehrere Medien berichten, soll Tsunoda bei Haas auf der Liste für 2027 stehen. Der US-Rennstall soll sich demnach intensiv mit einem möglichen Engagement des Japaners beschäftigen.

Er könnte nach dieser Saison das Cockpit von Esteban Ocon übernehmen, dessen Vertrag Ende des Jahres ausläuft und wurde bislang nicht verlängert wurde. Neben Tsunoda soll auch der ehemalige Alpine-Pilot Jack Doohan zu mehreren potenziellen Kandidaten gehören.

„Sie sollen mich verpflichten“

Auf die Frage, ob dieses Wochenende eine Visitenkarte für die Saison 2027 gewesen sei, antwortet der Japaner mit dem enormen Selbstbewusstsein eines Fahrers, der weiß, dass er seine Chance genutzt hat.

„“Ich weiß, was ich kann, und ich glaube, ich konnte dem Großteil des Fahrerlagers zeigen, wozu ich imstande bin. Es liegt jetzt an meinem Management und den Teams, ob sie mich verpflichten wollen oder nicht. Aber meiner Meinung nach sollten sie es tun“, so Tsunoda, der mit seinem unerwarteten Comeback zumindest eindrucksvoll Eigenwerbung betrieben hat.


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