Tragödie: Sturzflut im Grand Canyon sorgt für Todesfall und mehrere Vermisste
GRAND CANYON/VEREINIGTE STAATEN. Eine schwere Sturzflut hat im Grand-Canyon-Nationalpark im US-Bundesstaat Arizona einen Menschen getötet. Nach 15 weiteren Personen wird noch gesucht, ihr Aufenthaltsort war zunächst unklar.

Die Wassermassen trafen die Nordseite des Nationalparks und spülten Geröll, Felsen und Trümmer in den Colorado River. Ein 46-Jähriger wurde nahe der Crystal Rapids tot geborgen.
Wie tagesschau.de am 31. August berichtet, lagen zunächst keine Meldungen über weitere Verletzte vor. Einsatzkräfte klärten den Verbleib von 15 Personen, die möglicherweise vermisst wurden oder sich an anderen Orten aufhielten.
Wasserleitung beschädigt
Die Flut beschädigte Fußgängerbrücken am Bright Angel Creek und veränderte Teile der Landschaft. Auch die zentrale Wasserleitung des Nationalparks wurde in Mitleidenschaft gezogen.
Übernachtungen in Lodges und Hotels im Park waren vorerst nicht möglich. Die Parkverwaltung rief Bewohner auf, Wasser zu sparen.
Ausflugsziele bleiben geschlossen
Der Bright Angel Campground, die Phantom Ranch und Abschnitte des North Kaibab Trail blieben geschlossen. Rafting-Angebote auf dem Colorado River wurden ebenfalls ausgesetzt.
Mehr als 60 Menschen wurden aus der Phantom Ranch evakuiert. Mitarbeiter des Nationalparks begutachten die Schäden und prüfen, wann betroffene Bereiche wieder geöffnet werden können.








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