Neue Direktzüge für Wien: So ändern sich S80, REX7 und S-Bahn ab 7. September
WIEN. Mit Schulbeginn bringt der Ausbau der Wiener Verbindungsbahn neue Direktverbindungen, mehr Kapazität und einen dichteren Ersatzverkehr für Pendler.

Mit Montag, 7. September, ändert sich für zahlreiche Bahnfahrer in Wien und Niederösterreich einiges. Während die Verbindungsbahn ausgebaut wird, verdichten VOR und ÖBB den Schienenersatzverkehr und verknüpfen mehrere S-Bahn- und Regionalzuglinien neu. Besonders Pendler Richtung Süden sowie Fahrgäste zum Flughafen sollen davon profitieren.
Ersatzbus alle 15 Minuten
Der Schienenersatzverkehr E80 zwischen Wien Meidling und Wien Hütteldorf fährt mit Schulbeginn wieder im 15-Minuten-Takt und damit doppelt so häufig wie während der Ferien. Angefahren werden unter anderem Speising und die künftige Station Hietzinger Hauptstraße.
Auch in Meidling kommt eine zusätzliche Haltemöglichkeit vor der Arkade bei den Buslinien 8A, 9A und 62A dazu.
S80 fährt weiter bis Wiener Neustadt
Eine wesentliche Neuerung betrifft die S80: Ihre Züge fahren ab Wien Meidling im Halbstundentakt als S3 weiter bis Wiener Neustadt. Damit entsteht eine direkte Verbindung aus der Donaustadt und Simmering in den Süden.
Gleichzeitig wächst die Kapazität. Statt als Einzelzug verkehren die Garnituren durch die Verknüpfung mit der S3 künftig in Doppeltraktion.
Direkt vom Flughafen bis Mödling
Auch beim REX7 gibt es während der Sperre eine neue Route. Statt von Wolfsthal bis Wien Floridsdorf fährt der Zug zum Wiener Hauptbahnhof. Von dort geht es als S2 direkt weiter nach Mödling.
Davon sollen vor allem Fluggäste, Beschäftigte des Flughafens Wien und Pendler aus Schwechat profitieren.
VOR und ÖBB wollen mit den neuen Verbindungen die Auswirkungen der Bauarbeiten möglichst gering halten. Ziel seien trotz der Einschränkungen verlässliche Verbindungen, zusätzliche Kapazitäten und möglichst wenige Umstiege.








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