Tragödie im Urlaubsparadies: Vermisster Urlauber 7,5 Kilometer entfernt tot aufgefunden
BALI/INDONESIEN. Ein polnischer Urlauber ist nach einem Badegang auf der indonesischen Ferieninsel Bali tot aufgefunden worden. Drei Tage nachdem der Mann als vermisst gemeldet worden war, entdeckten Einheimische seine Leiche an einem rund 7,5 Kilometer entfernten Strand.

Ein polnischer Urlauber, der nach einem Badegang an einem Strand auf der beliebten Urlaubsinsel Bali (Indonesien) als vermisst gemeldet worden war, ist mittlerweile tot aufgefunden worden. Das berichtet „The Bali Times“.
Die Leiche des vermutlich ertrunkenen Mannes wurde rund 7,5 Kilometer vom Ort seines Verschwindens entfernt an einem anderen Strand entdeckt. Seine Leiche wurde am Mittwoch (2. September) am Air-Kuning-Strand im Bezirk Jembrana entdeckt – drei Tage nachdem er am Tembles-Strand als vermisst gemeldet worden war.
Einheimische fanden Leiche
Einheimische fanden den Körper gegen 17:20 Uhr am Ufer. „Wir haben von unseren Kollegen am Air Kuning Beach die Information erhalten, dass eine Leiche am Ufer des Strandes gefunden wurde“, sagte Dewa Hendri Gunawan, Koordinator des örtlichen Such- und Rettungspostens (SAR).
Nach Angaben der Einsatzkräfte lag der Fundort rund 7,5 Kilometer westlich von jener Stelle, an welcher der Mann zuletzt gesehen worden war. Die Polizei konnte den Toten anhand seiner körperlichen Merkmale, persönlicher Gegenstände und der Angaben von Bekannten identifizieren. Auch ein japanischer Freund des Urlaubers, der von den Behörden lediglich mit den Initialen „TN“ genannt wurde, half bei der Identifizierung.
Zwei Tage zuvor als vermisst gemeldet
„Aufgrund seiner körperlichen Merkmale, der Accessoires, die er trug, und der Informationen seines Freundes gehen wir davon aus, dass es sich um die Person handelt, die am Tembles Beach ertrunken ist“, sagte Polizeichef AKBP Cheery Sinta Maygrand Simamora.
Der Pole war am Sonntagabend (30. August) als vermisst gemeldet worden. Zuvor war er gemeinsam mit „TN“ gegen 18 Uhr zu einer Yoga-Einrichtung nahe dem Tembles-Strand im Dorf Penyaringan gekommen. Etwa eine Stunde später zog der Pole seine Kleidung aus und ging zum Schwimmen ins Meer. Sein Freund blieb währenddessen bei der Yoga-Einrichtung.
Polizei ermittelt
Als der Pole gegen 21 Uhr noch immer nicht zurückgekehrt war, begannen Mitarbeiter der Einrichtung mit der Suche entlang der Küste. In der Nacht blieb die Suche jedoch erfolglos. Drei Tage später wurde schließlich seine Leiche am rund 7,5 Kilometer entfernten Air-Kuning-Strand entdeckt. Damit endete die Suche nach dem vermissten Urlauber.
Die Polizei, die die genaue Unfallursache noch klären will, steht nun gemeinsam mit den zuständigen Behörden, dem polnischen Konsulat und der Familie des Verstorbenen in Kontakt. Gemeinsam soll die Überführung der sterblichen Überreste nach Polen organisiert werden.








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