Cold Case gelöst: Vermisster Student (21) nach sechs Jahren tot gefunden
TEXAS/USA. Fast sechs Jahre lang war ein US-Student aus Texas verschwunden. Nun wurden seine sterblichen Überreste gefunden und identifiziert.

Die Umstände seines Todes sind weiterhin unklar.
Unfallauto wurde gefunden
Der damals 21-Jährige studierte an der Texas State University. Am 13. Dezember 2020 verließ er am späten Abend seine Wohnung in San Marcos. Er wollte zu seinen Eltern nach Missouri City fahren. Gegen 0:30 Uhr entdeckte ein freiwilliger Feuerwehrmann seinen Nissan auf der Salt Flat Road bei Luling. Das Auto war von der Schotterstraße abgekommen und gegen Bäume sowie einen Stacheldrahtzaun geprallt. Die Scheinwerfer waren eingeschaltet, die Schlüssel steckten im Zündschloss. Vom Fahrer fehlte jede Spur.
Kleidung lag 275 Meter entfernt
Rätselhaft war vor allem, was danach gefunden wurde. Das Handy des Studenten lag im Auto. Kleidungsstücke und eine Armbanduhr wurden rund 275 Meter vom Unfallort entfernt entdeckt. An einem Kleidungsstück wurde eine kleine Blutspur gefunden. Hinweise auf eine schwere Verletzung ergaben sich daraus laut den damaligen Ermittlungen nicht. Auch im Auto gab es keine Blutspuren.In den folgenden Jahren wurde intensiv nach dem Vermissten gesucht. Einsatzkräfte und freiwillige Helfer durchkämmten das Gebiet unter anderem mit Suchhunden und Drohnen. Später beschäftigte sich auch eine Cold Case Unit mit dem Fall.
Überreste nach fast sechs Jahren entdeckt
Am 8. September 2026 fand ein Anwohner menschliche Überreste östlich der Salt Flat Road, zwischen Soda Springs Road und Biggs Road. Der Fundort lag damit in der Nähe der damaligen Unfallstelle, allerdings außerhalb der früheren Suchgebiete. Eine DNA-Untersuchung des Center for Human Identification der University of North Texas bestätigte schließlich, dass es sich um den seit 2020 vermissten Studenten handelt.
Todesursache bleibt offen
Damit ist das Schicksal des Mannes nach fast sechs Jahren geklärt. Wie er starb, ist allerdings weiterhin unklar. Die Behörden erklärten, dass die Überreste keine weiteren Hinweise auf die Todesursache oder die näheren Umstände lieferten. Hinweise auf ein Fremdverschulden gibt es derzeit ebenfalls nicht. Warum der Student nach dem Unfall sein Auto verließ und was anschließend geschah, bleibt damit weiter ein Rätsel.








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