West-Nil-Virus erreicht 16 europäische Länder
BERLIN/DEUTSCHLAND. In Europa sind seit Beginn der diesjährigen Übertragungssaison 1.569 Menschen nachweislich in ihrem jeweiligen Land mit dem West-Nil-Virus infiziert worden. Die Zahlen gelten mit Stand 23. September 2026. Auch Berlin zählt zu den Orten, an denen Fälle aufgetreten sind.

Wie der SPIEGEL berichtet, verzeichnete Italien mit 696 die meisten Fälle, gefolgt von Griechenland mit 355 und Spanien mit 125. Für Deutschland wurden vier Infektionen gemeldet; Fälle traten in Berlin, Leipzig und Rheinland-Pfalz auf.
In Österreich erfasste die europäische Gesundheitsbehörde ECDC sieben Fälle. Die Zahlen beziehen sich auf gemeldete Infektionen, die im jeweiligen Land erworben wurden, nicht auf Ansteckungen während einer Auslandsreise.
Stechmücken übertragen das Virus
Das Virus zirkuliert vor allem zwischen Wildvögeln und Stechmücken. Infizierte Mücken können den Erreger auch auf Menschen übertragen. Die meisten Infizierten entwickeln keine Beschwerden; bei einem Teil tritt eine fieberhafte Erkrankung auf, schwere Verläufe sind selten.
Die ECDC zählt mit Stand 23. September betroffene Gebiete in 16 europäischen Ländern. Ihre Übersicht erfasst gemeldete Infektionen bei Menschen und ist keine vollständige Bewertung des Infektionsgeschehens.








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