Erzbergrodeo bringt 2027 neue Action auf den Steirischen Erzberg
STEIERMARK. Das Red Bull Erzbergrodeo geht von 27. bis 30. Mai 2027 zum 31. Mal über die Bühne. Mehr als tausend Fahrer aus aller Welt werden am Steirischen Erzberg erwartet. Nach der Jubiläumsausgabe 2026 kündigen die Veranstalter mehrere Neuerungen an.

Das Extreme-Enduro-Rennen zählt zu den bekanntesten Offroad-Bewerben der Welt. Wie die Veranstalter im September 2026 mitteilen, soll die Ausgabe 2027 noch mehr Action für Fahrer und Fans bringen. Im Mittelpunkt stehen Anpassungen beim Rocket Ride, beim Iron Road Prolog und beim Reglement für Elektromotorräder.
Beim Red Bull Erzbergrodeo treffen Profiathleten, ambitionierte Amateure und tausende Fans auf einem der markantesten Motorsport-Schauplätze Österreichs zusammen. Der Erzberg wird dabei wieder zur großen Bühne für Staub, steile Hänge und enge Entscheidungen.
Rocket Ride wird erweitert
Das Rocket Ride am ersten Veranstaltungstag zählt seit Jahren zu den Publikumsmagneten. Für 2027 soll das Steilhangrennen erweitert werden. Damit wollen die Veranstalter den Bewerb noch spannender machen.
Mastermind Karl Katoch sieht darin einen weiteren Schritt in der Entwicklung des Events. Nach dem Jubiläum 2026 wolle das Team nicht verwalten, sondern erneut nachlegen. Stillstand sei für die Veranstalter keine Option.
Mehr Raum für Adventure Bikes
Auch der Iron Road Prolog wird angepasst. Beim High-Speed-Offroad-Rennen am Freitag und Samstag geht das gesamte Starterfeld auf die Strecke. Neben Einzylinder-Enduros sind auch Zweizylinder-Adventure-Bikes, Elektromotorräder, Scooter und Quads startberechtigt.
Die 2026 etablierte SEGWAY Quad Challenge bleibt Teil des Programms. Besonders bei den Adventure Bikes orten die Veranstalter wachsendes Interesse. Deshalb soll die Zweizylinder-Klasse 2027 mehr Raum bekommen, auch das Streckenprofil wird dafür angepasst.
Elektro-Motorräder werden stärker eingebunden
2026 waren erstmals vollelektrische Motorräder in allen Rennbewerben startberechtigt. Die Bilanz fiel aus Sicht der Veranstalter positiv aus. Elektrobikes erreichten Top-Ergebnisse beim Rocket Ride, im Iron Road Prolog und im Hauptrennen.
Drei Elektromotorräder kamen beim Red Bull Erzbergrodeo 2026 ins Ziel. Für 2027 soll das Reglement für Strombikes und klassische Verbrenner sportlich weiterentwickelt werden. Damit reagieren die Veranstalter auf die zunehmende Wettbewerbsfähigkeit elektrischer Antriebe im Hard Enduro Sport.
Lettenbichler dominierte 2026
Das Hauptrennen 2026 bot erneut extreme Bedingungen. Von 500 gestarteten Teilnehmern erreichten nur 15 nach vier Stunden das Ziel. Sieger wurde der deutsche Red Bull KTM Werksfahrer Manuel Lettenbichler.
Für Lettenbichler war es der fünfte Erzbergrodeo-Sieg in Folge. Gleichzeitig erreichten mehrere junge Fahrer das Ziel in der Red Bull Erzbergrodeo Arena. Die Veranstalter sehen darin ein starkes Zeichen für die nächste Generation im Hard Enduro Sport.
Anmeldung startet im November
Die Fahreranmeldung für das Red Bull Erzbergrodeo 2027 startet am Montag, 16. November 2026, um 9 Uhr MEZ. Wie gewohnt beginnt damit auch der Kampf um möglichst niedrige Startnummern.
Bei der Ausgabe 2026 gingen knapp 1.200 Teilnehmer aus 41 Nationen an den Start. Für 2027 rechnen die Veranstalter erneut mit großem internationalem Interesse.
Ranking macht Fahrer weltweit vergleichbar
Seit 1. Februar 2026 werden Rennergebnisse im unabhängigen Hard Enduro World Ranking erfasst. Initiiert wurde das System von den Veranstaltern des Red Bull Erzbergrodeo und der Red Bull Romaniacs. Es orientiert sich an Weltranglisten aus dem Tennis.
Aktuell umfasst die Saisonrangliste 2.510 Fahrer aus 60 Nationen und 24 Rennen. Das Red Bull Erzbergrodeo zählt zur höchsten Kategorie Supreme. Der Sieger erhält 2.000 Punkte. Für die Saison 2026 sind 100.000 US-Dollar Preisgeld veröffentlicht, die erste Vergabe richtet sich nach dem Rankingstand vom 1. Februar 2027.








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