Tragödie in der Steiermark: 28-Jähriger bei Grabungsarbeiten tödlich verschüttet
GNAS/STEIERMARK. Ein schwerer Arbeitsunfall hat sich am Samstagvormittag in der Südoststeiermark ereignet. In Gnas wurde ein 28-jähriger Mann bei Grabungsarbeiten von abrutschendem Erdreich verschüttet.

Einsatzkräfte der Feuerwehr bargen den Südoststeirer, doch für ihn kam jede Hilfe zu spät. Die Staatsanwaltschaft Graz ordnete eine Obduktion an.
Erdreich geriet plötzlich ins Rutschen
Zu dem tödlichen Unfall kam es Berichten zufolge am Samstag, dem 17. Oktober 2026, gegen 10:30 Uhr in Gnas im Bezirk Südoststeiermark. Nach Angaben der Landespolizeidirektion Steiermark dürfte der 28-Jährige zu diesem Zeitpunkt mit einem Bagger Grabungsarbeiten durchgeführt haben. Aus bislang nicht näher bekannten Gründen geriet das Erdreich offenbar ins Rutschen. Die Erdmassen setzten sich in Bewegung und begruben den jungen Mann unter sich. Dabei erlitt der Südoststeirer tödliche Verletzungen. Wie es genau zu dem Unglück kommen konnte und weshalb sich das Erdreich löste, ist derzeit noch unklar. Weitere Einzelheiten zum Unfallhergang wurden zunächst nicht bekannt gegeben.
Feuerwehr Poppendorf übernahm die Bergung
Nach dem Unfall wurde die Freiwillige Feuerwehr Poppendorf zur Bergung des 28-Jährigen eingesetzt. Die Einsatzkräfte konnten den Mann jedoch nur noch tot bergen.
Staatsanwaltschaft ordnete Obduktion an
Die Ermittlungen zum Unfallhergang laufen. Ob weitere Untersuchungen zur Unfallstelle oder zu den Arbeitsbedingungen erforderlich sind, war zunächst nicht bekannt. Auch zur Identität des 28-Jährigen und zu seinem genauen Wohnort wurden bislang keine weiteren Angaben veröffentlicht.
Gnas liegt im steirischen Vulkanland
Der Unfall passierte in Gnas, einer Marktgemeinde im Bezirk Südoststeiermark. Der Ort liegt rund 40 Kilometer südöstlich von Graz im oststeirischen Hügelland und gehört zum steirischen Vulkanland.







