Vermisstes Kind (12) nach Unwetter tot aufgefunden
GRANOLLERS/SPANIEN. Zehn Tage lang wurde nach einem zwölfjährigen Buben gesucht, der während eines schweren Unwetters verschwunden war.

Am Mittwoch wurde die Leiche des 12-Jährigen im Meer vor der katalanischen Küste entdeckt. Hunderte Einsatzkräfte und freiwillige Helfer hatten sich an der Suche beteiligt. Die genaue Todesursache ist bislang nicht bekannt.
Bub verschwand während eines Gewitters
Der Zwölfjährige verschwand am 4. Oktober aus der Wohnung seiner Mutter in Granollers, einer Stadt nahe Barcelona. In der Nacht hatte ein heftiges Unwetter die Region heimgesucht. Nach bisherigen Berichten verließ der Bub während des Unwetters sein Zuhause. Seine Mutter vermutet, dass ihn Donner und Blitze erschreckt haben könnten.
Die Familie machte sich große Sorgen um das Kind. Zwischenzeitlich befürchtete die Mutter, dass der Bub möglicherweise in ein fremdes Auto gestiegen oder von einer fremden Person festgehalten worden sein könnte. Auch sein Onkel hielt dies für möglich. Hinweise auf eine tatsächliche Entführung wurden allerdings nicht öffentlich bestätigt.
Hunderte Helfer suchten nach dem Kind
Nach dem Verschwinden wurde eine groß angelegte Suchaktion gestartet. Einsatzkräfte der Feuerwehr, der Polizei und des Zivilschutzes durchkämmten die Umgebung. Auch zahlreiche freiwillige Helfer beteiligten sich an der Suche.
Zum Einsatz kamen unter anderem Suchhunde, Drohnen und Hubschrauber. Spezialisten durchsuchten außerdem Gewässer und überschwemmte Gebiete. Ein Schwerpunkt lag auf dem Fluss
Stadt nahe Barcelona
Granollers liegt in der spanischen Region Katalonien, rund 30 Kilometer nordöstlich von Barcelona. Die Stadt gehört zur Provinz Barcelona und ist das Zentrum der Region Vallès Oriental. Laut offiziellen Statistiken lebten dort 2025 rund 65.000 Menschen. Granollers ist ein wichtiger Wirtschafts- und Verkehrsknotenpunkt im Umland der katalanischen Hauptstadt.







