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Aktuelle Meßergebnisse in Ohlsdorf: Keine Gefahr mehr bei den Trinkwasserbrunnen

Daniela Toth, 24.07.2017 15:36

LINZ/OHLSDORF. Anlässlich des Prozessbeginns zur Aufarbeitung des Ohlsdorfer Grundwasserskandals Anfang dieser Woche präsentierte Umwelt-Landesrat Rudi Anschober (Grüne) aktuelle Messergebnisse Belastung rund um die Baurestmassendeponie in Ohlsdorf.

Die vierteljährlich durchgeführten Grundwasseruntersuchungen an acht Messstellen zeigen einen kontinuierlichen Rückgang der Pestizidbelastung, überwiegend liegen die Messwerte bereits unter der Bestimmungsgrenze von 0,05 µg pro Liter. Eine Ausnahme bildet eine Sonde im direkten Abstrombereich unterhalb der Deponie, wo es immer wieder zu einem vorübergehenden Belastungs-Anstieg kommt. Dies hängt nach Meinung der Experten mit Auswaschungen zusammen.

Für die zu Trinkwasserzwecken genutzten Brunnen bestehe jedoch keinerlei Gefahr mehr, wie Anschober bei der Pressekonferenz erklärte. Die Daten würden zeigen, dass die gesetzten Maßnahmen ein weiteres Austreten von Pestiziden verlässlich unterbinden.

Deponie belastet

Eine Detailuntersuchung an der Deponie selbst zeigte, dass in Teilbereichen auch Schwermetalle und Polyzyklische Aromatische Kohlenwasserstoffe in erhöhten Konzentrationen zu finden sind. Dazu kommt eine „teils erhebliche Belastung“ mit Pestiziden, für die es keine gesetzlichen Grenzwerte gibt, da diese nicht zur Deponierung vorgesehen sind. Das Unternehmen Asamer hat einen ersten Vorschlag zur dauerhaften Sicherung der Deponie vorgelegt, vor Beginn der Maßnahmen soll jedoch noch eine externe Expertise abgewartet werden.


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