Betrug: AK warnt vor Phishing-Mails im Namen der ÖGK
OÖ. Arbeiterkammer OÖ-Präsident Andreas Stangl warnt vor Phishing-Mails, die im Namen der ÖGK versendet werden. Darin werden Empfänger aufgefordert, einen Link zu öffnen, um eine Rückerstattung anfordern zu können.

Prinzipiell muss bei der Österreichischen Gesundheitskasse um Rückerstattung für bereits bezahlte Leistungen angesucht werden. Derzeit sind jedoch Mails im Umlauf, die Geld versprechen, wenn die Empfänger einen Link öffnen und ein Formular ausfüllen.
Andreas Stangl warnt: „Öffnen Sie auf keinen Fall den Link und geben Sie keine persönlichen Daten bekannt. Leider ist Phishing, der Diebstahl von Kundendaten, nach wie vor weit verbreitet. Seien Sie vorsichtig, wenn Ihnen eine Nachricht, die Sie per E-Mail erhalten, verdächtig vorkommt.“
Besser Vorsicht als Nachsicht
Im Zweifelsfall empfiehlt es sich, bei der ÖGK selbst (z.B. Kundenservice unter office-o@oegk.atoffice-o@oegk.atoffice-o@oegk.at) nachzufragen, ob das erhaltene Mail authentisch ist. Stutzig werden sollte man laut AK OÖ immer dann, wenn man per Mail aufgefordert wird, vertrauliche Daten wie IBAN, PIN oder Kennwörter bekannt zu geben. Verdächtige SMS, Mails oder Anhänge sollten nicht geöffnet werden, insbesondere, wenn mit dem Absender noch nie Kontakt bestand. Seriöse Unternehmen wie Banken oder Kreditkarteninstitute fordern keinesfalls sensible Daten per Mail, SMS oder Telefon ab.
Phishing-Opfern rät die Arbeiterkammer, umgehend die Bank zu informieren und zu verlangen, dass die Transaktion rückgängig gemacht wird. Wird dies abgelehnt, können sich Betroffene bei der Arbeiterkammer Oberösterreich rechtlich beraten lassen. Auch sollten nach einem solchen Vorfall die Zugangsdaten und Kennwörter geändert werden. Schließlich rät die AK OÖ Strafanzeige zu erstatten und das verdächtige E-Mail oder SMS dabei vorzulegen.


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