Kulturhauptstadt: „Die Originale 2024“

Hits: 339
Thomas Leitner Thomas Leitner, Tips Redaktion, 26.02.2021 18:12 Uhr

SALZKAMMERGUT. Im November 2019 hat die Stadtgemeinde Bad Ischl den Zuschlag für den Titel „Kulturhauptstadt Europas 2024“ bekommen. Weitere 22 Gemeinden beteiligten sich und damit ist diese Kulturhauptstadt die erste ländliche Region im inneralpinen Raum, die diesen Titel trägt, das macht sie zu etwas Besonderem: „Die Originale 2024 – Bad Ischl – Salzkammergut“.

Unter der Federführung von Stephan Rabl (künstlerischer Geschäftsführer) und Manuela Reichert (kaufmännische Geschäftsführerin) wurde eine neue Wortmarke entwickelt. „Die Originale 2024“ schafft eine einzigartige und differenzierte Verbindung zwischen Menschen, Landschaften, Traditionen und Programm. Das Salzkammergut verbindet seine Identifikation einmal mehr mit Europa und der ganzen Welt. Die „Originale 2024“ löst SKGT24 ab und ist ab 26. Februar 2021 sichtbar.

„Die Originale 2024“ ist die verbindende Klammer für ein vielschichtiges Programm, ohne einzuengen. Im Vordergrund dieses Vorhabens stehen Geschichten, die jetzt, in den kommenden Jahren bis 2024 und darüber hinaus erzählt werden. Dieses Geschichtenbuch über Kunst, Kultur und Traditionen, die hier lebenden Menschen und über die weltweit beliebte Naturkulisse der Region wird als eine Art Living Paper angelegt, das sich einzigartig und uneingeschränkt entwickeln darf.

Die Originale 2024

Diese „one-word-strategy“ ist maßgeschneidert für diese Kulturhauptstadt, für uns und unsere Menschen im Salzkammergut. Sie setzt unterschiedlichste Bilder frei und nützt diese. „Originale“ ist international verständlich und hat Potenzial für eine nachhaltige und langfristige Nachnutzung. Die Originale 2024 in Ihrer Art eigenständig und schöpferisch – im Hinblick auf Beschaffenheit, Ursprung und Herkunft. Die Originale 2024 kommt aus dem Selbstverständnis der Menschen im Salzkammergut bzw. der Region per se.

„No Copies*no limits“ ist das Auftaktmotto, das sich aus dem Markenbegriff ableitet, diesen präzisiert und dramatisiert: echt und unverfälscht, nicht nachgemacht oder limitiert. Die Originale 2024 trägt in all ihrem Tun diesen Spirit. „No Copies * No Limits“ ist ihr treibender Grundgedanke.

Das sagen die Verantwortlichen

„Wir suchen das Original im Leben, die Unverwechselbarkeit, den Ursprung, den Quell, den Beginn jedes Schaffens. Wir streben nach der Freiheit, den Raum zur Umsetzung und Gestaltung unserer Wünsche und Bedürfnisse. Die Kulturhauptstadt Europas möchte sich sowohl als Original als auch als eine Plattform von vielen Originalen verstehen. Sie erzählt die Geschichte der Region, die Geschichte Europas und der Kultur und Kunst unseres Lebens. Das Original ist die höchste Form künstlerischen Ausdrucks, sowie die stärkste Form des menschlichen Lebens, es ist das Ergebnis der Einzigartigkeit des menschlichen Schöpfens. Das Original besticht durch seinen Witz, seine Unvollkommenheit und seine Schwächen. Das Original ist Mensch. Für die Kulturhauptstadt Europas wählten wir “Die Originale 2024„ als Wort-Bild-Marke. Denn selten ist eine Region so dicht von diesem originalen Gesetz, in ihrer Geschichte, ihrer Tradition, ihren Wurzeln, ihrer Natur, ihren Bräuchen, ihrem politischen Verständnis und in ihrem Dialog miteinander“, sagt der künstlerische Geschäftsführer Stephan Rabl.

„Die Kulturhauptstadt Europas 2024 findet im Salzkammergut statt. Es gibt kaum einen Platz, der historisch so viele Geschichten schreibt, Traditionen pflegt und gleichzeitig progressiv in die Zukunft blicken will. Eine Region von Originalen aus der Vergangenheit, der Gegenwart und auch der Zukunft. Unter der Dachmarke“Die Originale 2024„ spannt die Kulturhauptstadt Bad Ischl Salzkammergut einen weiten Bogen über 23Gemeinden und 2 Bundesländer. Gemeinsam will man mehr erreichen, über den Tellerrand schauen und mittels Kultur kräftige Impulse setzen im Sinne der Nachhaltigkeit. Ich bin überzeugt, dass dieser Impuls die Lebensqualität in der Region steigert, wirtschaftlich positive Entwicklungen vorantreibt und dem Kunst- und Kultursektor im Salzkammergut einen neuen Stellenwert gibt. Touristisch gesehen wird ein großer Mehrwert sein, dass die Region nicht nur in der Hauptsaison im Fokus steht, sondern 365 Tage im Jahr bespielt werden wird. Wir laden die Menschen ein, sich auf das Salzkammergut einzulassen, sich Zeit zu nehmen, zu entschleunigen und Kultur und Natur zu genießen. Ich freue mich auf zahlreiche regionale und internationale Begegnungen, Partnerschaften und Kulturprojekte! Ich freue mich auf Europa im Salzkammergut und auf Salzkammergut in Europa“, sagt die kaufmännische Geschäftsführerin Manuela Reichert. 

„Das Salzkammergut und Bad Ischl sind Kulturhauptstadt Europas geworden, weil die Menschen in der Region erkannt haben, dass Kultur das neue Salz sein kann und der Titel einer Kulturhauptstadt die größte Chance für das Salzkammergut seit der Entdeckung das Salzvorkommen ist. Das zeigt: Das Verständnis einer Kulturhauptstadt ist viel mehr als ein Festival. Es geht nicht darum, 2024ein Feuerwerk abzuschießen, sondern um einen Prozess der Regionalentwicklung, der alle gesellschaftlichen Bereiche und vor allem die Menschen, die hier leben, erfasst. Kultur ist das verbindende Element für Initiativen in Bereichen, die den Menschen im Salzkammergut besonders wichtig sind: Bildung, Wirtschaft, Tourismusentwicklung, Sport, Jugend, Soziales und vor allem Mobilität. Was macht das Salzkammergut so besonders: Viele würden wohl sofort die unvergleichliche Landschaft erwähnen. Es sind aber vor allem die Menschen. Menschen, Orte, Programm – das waren Leitlinien der Bewerbung. Sie sind der Kern der Umsetzung! Sie gilt es herausarbeiten, zu präzisieren, spürbar zu machen. Die Wort- und Bildmarke ist Teil der Kommunikation des Projekts und imstande genau das zu tun“, sagt Aufsichtsratsvorsitzender Hannes Heide.

doppelpaula gestaltet zukünftig Europas Kulturhauptstadt 2024

Das Salzkammergut, mit Bad Ischl als Bannerstadt, ist die Kulturhauptstadt Europas 2024 – und präsentiert sich unter dem Namen „Die Originale 2024“. Da ist es nur konsequent, dass mit doppelpaula ab jetzt eine Kreativagenturaus dem Salzkammergut mit an Bord ist und dieses Projekt bei der Gestaltung unterstützt.

Das Gmundner Unternehmen entwickelt zukünftig das Marken- und Gestaltungskonzept der Repositionierungs-Agentur LOYS für die Kulturhauptstadt2024 weiter. doppelpaula, gegründet von Patricia Plasser, ist eine Agentur für visuelle Kommunikation und erarbeitet im Herzen von Gmunden Kommunikationskonzepte – immer mit dem Anspruch, ganzheitliche und integrierte Designlösungen entwickeln, die Marken und Menschen nachhaltig verbinden. Somit ist doppelpaula ideal positioniert, um diese Aufgabe zu übernehmen.

Fixe Bestandteile von doppelpaula sind neben der Gründerin auch der erfahrene Designer Stefan Neuhofer und der Projektmanager Christoph Kahr. Gemeinsam haben sie es sich zum Ziel gesetzt, den Branding-Status-Quo von Europas Kulturhauptstadt 2024 so weiterzuentwickeln, dass sich sowohl Einheimische als auch Kunst- und Kulturinteressierte aus ganz Europa darin wiederfinden können. Gleichzeitig sollen aber auch die gestalterischen Möglichkeiten und Grenzen neu ausgelotet und das vorhandene Potenzial ausgeschöpft werden – getreu dem Motto von „Die Originale 2024“: No Copies * No Limits.

Artikel weiterempfehlen:

Kommentare

  1. bm
    bm01.03.2021 11:08 Uhr

    alles sehr fragwürdig - eigentlich gab es schon eine marke und ein konzept, jetzt wird wieder (vermutlich nicht wenig) geld aus dem topf genommen dass eigentlich für das programm vorgesehen war... auch der inhalt steht ja plötzlich wieder in frage, was man den aussagen des clownesken künstlerischen GF entnehmen kann. wie passt das eigentlich zusammen wenn eine jury gerade wegen einem programm den zuschlag gab und dann nachher einfach alles neu aufgestellt wird? ich würd mir als jury verarscht vorkommen. auch dass die köpfe darüber das einfach zulassen ist ein witz. frage an herrn heide: sie waren ja so begeistert von dem konzept, warum wird es jetzt plötzlich mehr oder weniger verworfen?

Kommentar verfassen



Mehr Radunfälle - KFV empfiehlt zusätzliche Tempo 30 Zonen

OÖ. Radfahren wird Jahr für Jahr beliebter, was sich auch in einem Mehr an Unfällen spiegelt. Im Vorjahr kamen in Oberösterreich fünf Menschen bei Radunfällen ums Leben. Zwei davon waren mit einem ...

OÖ. Landespreis für zivilgesellschaftliches Engagement 2021 ausgeschrieben (Update 16. April, 15.38 Uhr)

OÖ. Durch die Corona-Pandemie wurden viele soziale Problemlagen, die bereits zuvor existierten, sichtbar. Neue Initiativen entstanden und befassen sich mit sozialer Isolation, Einsamkeit, Benachteiligung, ...

Kurz: Corona hat „tiefe Gräben in unsere Gesellschaft gebracht“

WIEN/OÖ/NÖ. Die Bundesregierung berät am Freitag mit Experten, Opposition und Landeshauptleuten über die Corona-Lage und die Impfpläne. Für 15.30 Uhr ist eine Pressekonferenz angesetzt, in der auch ...

Am Freitag wird Corona-Toten gedacht

LINZ/OÖ. Vor mehr als einem Jahr haben die Covid-19-Erkrankung und die damit verbundenen Maßnahmen unser Leben verändert. 1.666 Oberösterreicher sind bisher gar an oder mit Covid-19 gestorben. Am heutigen ...

Schüler sammeln wieder für Krebshilfe Oberösterreich

LINZ/OÖ. Die Österreichische Krebshilfe OÖ bekam eine Bewilligung für ihre Sammlung „Blume der Hoffnung“. Von 15. April bis 18. Juli können Schüler je drei Wochen lang Geld für den Verein sammeln ...

In nur einem Jahr zur Pflegefachassistenz – eine Höherqualifizierung mit tollen Chancen

BAD ISCHL/GMUNDEN/VÖCKLABRUCK. Die Schule für Gesundheits- und Krankenpflege am Salzkammergut Klinikum bietet an ihren drei Standorten in Bad Ischl, Gmunden und Vöcklabruck mit ihren vielfältigen Pflegeausbildungen ...

Land OÖ zahlt weiter Zusatzversicherung für Bergrettung

OÖ. Wie schon in den Jahren zuvor übernimmt das Land Oberösterreich auch 2021 wieder die Kosten für die Zusatzversicherung in der Unfallversicherung für die Mitglieder der Bergrettung in OÖ.

Arboö gibt Tipps, wie bei Spritkosten gespart werden kann

OÖ. Der steigende Rohölpreis habe in den letzten drei Monaten zu einem höheren Preis für Benzin und Diesel geführt, hält der Arboö fest. Er gibt daher Tipps, was beachtet werden sollte, um Treibstoff ...