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Bühnenkunstpreis für Ulf Dückelmann und Simone Neumayr-Bodingbauer

Tips LogoKarin Seyringer, 09.10.2025 18:21

OÖ/FREISTADT/LINZ. Die Jury hat entschieden: Der Bühnenkunstpreis des Landes OÖ soll an Ulf Dückelmann (Theaterzeit Freistadt) gehen, Simone Neumayr-Bodingbauer (Theater des Kindes Linz) erhält den Anerkennungspreis. Der Beschluss zur Vergabe des Preises ist für die Sitzung der Landesregierung am Montag geplant.

Simone Neumayr-Bodingbauer im Stück „Die Ersten“ (Theater des Kindes). (Foto: Reinhard Winkler)
  1 / 2   Simone Neumayr-Bodingbauer im Stück „Die Ersten“ (Theater des Kindes). (Foto: Reinhard Winkler)

Eine hochkarätige Jury hat einstimmig den Gewinner des Bühnenkunstpreises auserkoren: Die mit 7.500 Euro dotierte Auszeichnung soll heuer an den Regisseur, Autor und Produzenten Ulf Dückelmann gehen. Die feierliche Überreichung findet am 20. November 2025 in den Kammerspielen Linz statt

„Mit dem Bühnenkunstpreis würdigen wir herausragende Leistungen, die unser Kulturland weit über seine Grenzen hinaus sichtbar machen“, betont Landeshauptmann Thomas Stelzer (ÖVP).

Preis für „Jedermann25“

Die Jury zeichnet Dückelmann für seine Inszenierung „Jedermann25“ bei der Theaterzeit Freistadt aus, in der er Hugo von Hofmannsthals Klassiker radikal neu erzählt: Der „Jedermann“ ist ein skrupelloser Investmentbanker, der sich im Angesicht des Todes mit Schuld und Vergebung auseinandersetzen muss. Die Jury spricht von einem „sprach- und beziehungssensiblen Schauspielereignis von großer gesellschaftlicher Relevanz“.

Der Anerkennungspreis, der mit 5.400 Euro dotiert ist, geht an Schauspielerin Simone Neumayr-Bodingbauer, für ihre Solo-Performance im Stück „Die Ersten“ (Theater des Kindes). Die Jury würdigt sie als „eine der prägendsten Schauspielerinnen des Landes“, deren Spiel tief in die Lebenswelten historischer Pionierinnen eintauchen lässt.

Stelzer: „Ulf Dückelmann gelingt es, klassische Stoffe mit großer sprachlicher und emotionaler Kraft neu zu interpretieren, während Simone Neumayr-Bodingbauer seit Jahrzehnten mit eindrucksvoller Bühnenpräsenz und außergewöhnlichem Rollenverständnis überzeugt.“


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