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KRONSTORF/LINZ-LAND. Nach der Demonstration am Freitagnachmittag, 17. Juli, gegen das geplante Google-Rechenzentrum in Kronstorf sind die politischen Fronten weiter verhärtet. Während Wirtschafts- und Energie-Landesrat Markus Achleitner (ÖVP) die Ansiedlung als große Chance für den Standort Oberösterreich bezeichnet, fordern die Grünen mehr Transparenz.

Am Standort des geplanten Google-Rechenzentrums in Kronstorf wird bereits seit Monaten gebaut. (Foto: Volker Weihbold)

Für Achleitner ist die Milliardeninvestition ein „internationaler Vertrauensbeweis für Oberösterreich“. Das Gesamtprojekt, das nach Angaben des Landes eineinhalb Mal größer werden soll als die bereits genehmigte erste Ausbaustufe, werde ebenso sorgfältig geprüft wie bisher. „Ein Projekt dieser Größenordnung wirft natürlich Fragen auf und berechtigte Anliegen und Sorgen müssen ernst genommen werden“, so Achleitner.

Der Landesrat sieht Vorteile für den Wirtschafts- und Digitalstandort sowie positive Effekte für die Bauwirtschaft und weitere Betriebsansiedlungen. Laut Google sollen am Standort rund 100 Arbeitsplätze entstehen. Zudem verweist Achleitner auf Aussagen der Energie-Regulierungsbehörde E-Control, wonach auch im Endausbau mit bis zu 500 Megawatt keine Probleme für die Stromversorgung erwartet werden. Für das Gesamtprojekt liege bereits eine wasserrechtliche Genehmigung vor.

Grüne fordern mehr Transparenz

Kritik kommt von den Grünen. Umweltsprecherin Anne-Sophie Bauer bezeichnet Achleitners Stellungnahme als „magere Info zwischen Bedeutung des Projekts, Meinungswiedergabe anderer und ernstzunehmenden Bedenken“. Es fehle weiterhin an Transparenz, etwa zum tatsächlichen Stromverbrauch des Rechenzentrums.

Auch den Verweis auf den Ausbau der Windkraft sieht Bauer kritisch. Dass Achleitner geplante Windkraftanlagen als Argument für die Energieversorgung des Rechenzentrums heranziehe, sei „ein energiepolitischer Treppenwitz“ und beantworte nicht die Frage, wie der hohe Strombedarf des Projekts künftig gedeckt werden soll.

Vor diesem Hintergrund fand eine Demonstration der „Bürgerinneninitiative Rechenzentrum Kronstorf“ gegen das geplante Rechenzentrum bei der Baustelle statt. Laut Medienberichten waren etwa 80 Personen vor Ort, um ein Zeichen gegenüber der Politik zu setzen.


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Edi K.
Edi K.
21.07.2026 22:50

Die christliche OeVP

hat keinen Respekt vor der Schoepfung. Der sozialen Heimatpartei ist die Heimat egal.


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