Sondertopf für Oö. Vereine und Gemeinden zur Verankerung der OÖ Hausordnung
OÖ/LINZ. Das Land OÖ stellt 250.000 Euro für Projekte bereit, die den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken und die Inhalte der OÖ Hausordnung vermitteln. Gemeinden und Vereine können bis 15. September Förderanträge einreichen.

Besonders angesprochen sind sogenannte Hot-Spot-Gemeinden mit einem Bevölkerungsanteil von mehr als 20 Prozent Menschen mit nichtdeutscher Muttersprache.
Gefördert werden Projekte, die Orientierung geben, gemeinsame Werte vermitteln und das Zusammenleben fördern. Dazu zählen unter anderem die Themen Eigenverantwortung, Respekt vor weiblicher Autorität, Demokratie und Rechtsstaat, Arbeit und Leistung, interkultureller Dialog sowie die Integration von Menschen mit Migrationsgeschichte.
„Im Alltag leben“
„Die OÖ Hausordnung soll kein Papiertiger sein, sondern im Alltag gelebt werden. Gemeinden und Vereine spielen dabei eine zentrale Rolle. Mit unserem Sondertopf unterstützen wir jene, die Projekte umsetzen, die den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken und unsere gemeinsamen Werte vermitteln. Deshalb laden wir weiterhin dazu ein, Ideen zur Umsetzung einzureichen und die Fördermöglichkeiten zu nutzen“, so Integrations-Landesrat Christian Dörfel (ÖVP).
Bis zu 5.000 Euro Förderung möglich
Pro Projekt können bis zu 90 Prozent der Kosten, maximal 5.000 Euro, gefördert werden. Voraussetzung ist unter anderem, dass das Vorhaben in Oberösterreich umgesetzt, von der Gemeinde oder dem Vereinsvorstand beschlossen und innerhalb des Kalenderjahres nach der Förderzusage abgeschlossen wird. Die Bevölkerung soll aktiv eingebunden werden.
Bis 15. September
Anträge können noch bis 15. September eingereicht werden. Infos sowie die Förderunterlagen sind unter www.land-oberoesterreich.gv.at/236039.htm abrufbar. Für Fragen steht die Integrationsstelle des Landes unter Integration.So.Post@ooe.gv.at zur Verfügung.


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