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OÖ. Ab Montag, 4. Jänner, können Bewerbungen für den Eduard-Ploier-Preis 2021 und den Eduard-Ploier-Journalistenpreis 2021 eingereicht werden. Die Preise sollen den Gedanken der Entwicklungszusammenarbeit verbreiten und Leistungen auf dem Gebiet würdigen.

Ab Montag, 4. Jänner, kann für den Eduard-Ploier-Preis und den Eduard-Ploier-Journalistenpreis 2021 eingereicht werden. Gefördert werden Projekte und journalistische Arbeiten zur Entwicklungszusammenarbeit (Symbolbild). (Foto: Abir Roy Barman/Shutterstock.com)

Entwicklungszusammenarbeit ist dem Land Oberösterreich seit mehr mehr als 50 Jahren ein Anliegen, informiert Landeshauptmann Thomas Stelzer (ÖVP). „Unser Ziel muss sein, die Lebensbedingungen der Menschen vor Ort zu verbessern, damit es in Entwicklungsländern gar nicht zur Flucht kommen muss. Die Initiativen aus Oberösterreich sind breit gefächert, reichen von Maßnahmen zur Trinkwasserversorgung, über den Schulbau und die Berufsausbildung, bis hin zum Bau von Gesundheitszentren oder Programmen zur ländlichen Entwicklung und sind eine große Chance für Menschen in Afrika, Asien oder Südamerika, sich aus früheren Abhängigkeiten zu befreien“, sagt der Landeshauptmann.

Um den Gedanken der Entwicklungszusammenarbeit zu verbreiten und Leistungen zu würdigen, werden auch 2021 wieder der Eduard-Ploier-Preis für Entwicklungszusammenarbeit und der Eduard-Ploier-Journalistenpreis ausgeschrieben. Dahinter stehen das Land Oberösterreich und die Diözese Linz.

Einreichbedingungen

Bewerbungen sind ab Montag, 4. Jänner, dem Todestag Eduard Ploiers, möglich. Dazu ist ein Antragsformular zu nutzen, dem die Arbeiten beizulegen sind. Zu beachten ist beim Eduard-Ploier-Preis, dass das Projekt bereits realisiert oder konkret umsetzbar wirken soll. Es soll zudem eine regionale Bedeutung erreichen und beispielgebend sein. Einreichen können sowohl natürliche als auch juristische Personen sowie Personenvereinigungen aus ganz Österreich, wobei ein Bezug zu Oberösterreich gegeben sein muss. Je nach Juryentscheidung werden alle zwei Jahre ein oder mehrere Preise bis zu 24.000 Euro vergeben.

Für die Bewerbung um den Eduard-Ploier-Journalistenpreis kommen jene journalistischen Arbeiten infrage, die in den vergangenen zwei Jahren in Zeitungen, Zeitschriften, Fernsehen, Radio und Internet veröffentlicht wurden. Mit 3.000 Euro werden Beiträge gefördert, die den Gedanken der Entwicklungszusammenarbeit und die Hilfe zur Selbsthilfe einer breiten Öffentlichkeit nahebringen. Voraussetzung ist, dass über Projekte berichtet wird, die mit Oberösterreich in Verbindung stehen. Eingereicht werden kann nicht nur vom Autor selbst, die Beiträge können auch vorgeschlagen werden.

Bewerbungen sind bis 21. März möglich

Bewerbungen für die Eduard-Ploier-Preise sind bis spätestens 21. März möglich. Sie können entweder per E-Mail oder per Post an das Amt der Oberösterreichischen Landesregierung, Abteilung Land- und Forstwirtschaft, z. H. Herrn Hubert Huber, Bahnhofplatz 1 (Landesdienstleistungszentrum), 4021 Linz übermittelt werden. Für Auskünfte steht die Abteilung Land- und Forstwirtschaft, Referat Entwicklungszusammenarbeit unter der Telefonnummer 0732/ 77 20-115 01 oder 115 27 zur Verfügung.


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