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OÖ. Wie berichtet ist in Österreich mittlerweile der Astra Zeneca Impfstoff zugelassen, der für Menschen unter 65 Jahren empfohlen ist. Der OÖ Seniorenbund begrüßt die Entscheidung des nationalen Impfgremiums und schlägt vor, den Impfstoff für Pflegekräfte und pflegende Angehörige zu nutzen.

Der Impfstoff von Astra Zeneca könne für Pflegekräfte und pflegende Angehörige verwendet werden, schlägt der Seniorenbund OÖ in einer Aussendung vor (Symbolbild). (Foto: BaLL LunLa/Shutterstock.com)

Das nationale Impfgremium entschied, den Impfstoff von Astra Zeneca vorerst nicht für Personen zu genehmigen, die älter als 65 Jahre sind. Diese Gruppe sei noch zu wenig untersucht. Zustimmung für diese Entscheidung kommt nun vom OÖ Seniorenbund. „Es ist richtig, den Impfstoff von Astra Zeneca für die über 65-Jährigen erst dann zuzulassen, wenn die letzten Bedenken ausgeräumt sind. Jedes Risiko soll hinsichtlich dieser Gruppe vermieden werden“, sagen OÖ Seniorenbund Landesobmann Josef Pühringer und Landesgeschäftsführer Franz Ebner. Ergebnisse aussagekräftiger Studien seien in etwa vier bis sechs Wochen zu erwarten.

„Teil der Lösung“

Trotz dieser Einschränkung sei der Impfstoff von Astra Zeneca ein Teil der Lösung, meint der OÖ Seniorenbund weiter. So bestehe immer noch die Möglichkeit, Personen zu immunisieren, die in engem Kontakt zur Hochrisikogruppe stehen. Darunter fallen etwa mobile Pflegekräfte und pflegende Angehörige. Durch die Impfung von Betreuungspersonen sei wiederum auch die ältere Bevölkerung geschützt.

Derzeit wird die zweite Teilimpfung in Alten- und Pflegeheimen verabreicht. Hier sollte laut dem OÖ Seniorenbund eine weitere freiwillige Möglichkeit für Pflegpersonal, das sich bisher noch nicht impfen hat lassen, geboten werden.


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