Covid-Situation: Anschober fordert "Notbremse"
WIEN/OÖ/NÖ. 537 Personen werden mit 31. März in Österreich aufgrund einer Corona-Erkrankung intensivmedizinisch betreut. „Die Situation ist teilweise dramatisch“, so Gesundheitsminister Rudi Anschober. Er fordert eine „Notbremse zur Absenkung der Infektionszahlen in allen Bundesländern.“

In Wien sei die Belastungsspitze der Krisensituation im Herbst bereits stark überschritten, mehr als 200 Personen müssen intensivmedizinisch betreut werden, aber auch im Burgenland und in Niederösterreich werden die Spitzenwerte überschritten.
„In der Ostregion ist die Situation damit bereits dramatisch. In den westlichen Bundesländern – mit Ausnahme von Vorarlberg – zeigen die Auslastungszahlen von einem deutlich geringeren Niveau ausgehend nun auch steil nach oben. Hier werden vielfach bei anhaltenden Steigerungen in ein bis drei Wochen ebenfalls Akutsituationen entstehen. Es braucht daher rasch eine Notbremsung zur Absenkung der Infektionszahlen in allen acht Bundesländern“, fordert Anschober.
„Braucht Maßnahmenpaket für alle Bundesländer“
Wien hat die „Osterruhe“, die mit Donnerstag, 1. April, beginnt bereits bis 11. April verlängert. Es brauche aber auch eine Verlängerung im Burgenland und in Niederösterreich, so Anschober. In allen anderen Bundesländern - mit Ausnahme von Vorarlberg - brauche es ein Maßnahmenpaket zum Schutz der Intensivstationen. „Wir brauchen eine Notbremsung“, so Anschober, die Zeit dränge.
Das Burgenland will sich unterdessen bis Freitag mit Niederösterreich über eine Verlängerung des Ost-Lockdown abstimmen.
Von Dienstag auf Mittwoch gab es in Österreich wieder 3.687 neue positive Covid-Fälle, 31 Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 wurden gemeldet (Stand 9.30 Uhr).
Oberösterreich zählt 551 neue Fälle, Niederösterreich 829.
Auch die 7-Tages-Inzidenz ist wieder gestiegen, laut AGES liegt sie österreichweit bei 257,7, in Oberösterreich bei 228,9, in Niederösterreich bei 276,7.
Oberösterreich baut über Ostern Testangebot aus
In Oberösterreich setzt man unterdessen aktuell weiter auf regionale Maßnahmen, ab Donnerstag, 1. April wird zudem das Testangebot ausgeweitet, um möglichst vielen Menschen zu den Osterfeiertagen eine Antigen-Testungen zu ermöglichen. Die Details gibt's auf www.tips.at/n/530363


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