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Tips Logo Online Redaktion, 13.07.2021 12:50

OÖ. Eine Covid-Impfung ist mittlerweile aufgrund genügend vorhandenem Impfstoff sehr niederschwellig zu bekommen. Dass dennoch in manchen Gemeinden aktuell noch sehr wenige Menschen geimpft seien, ist für Peter Niedermoser, Präsident der Ärztekammer für OÖ, ein Alarmsignal. Er fordert daher eine strengere Gestaltung der 3-G-Regeln.

Peter Niedermoser (Foto: Volker Weihbold)
Peter Niedermoser (Foto: Volker Weihbold)

Der niederschwellige Zugang zur Impfung sei der richtige Schritt, trotzdem sei in manchen Gemeinden aktuell noch nicht einmal ein Drittel der Menschen geimpft, so Niedermoser. Um aber eine negative Entwicklung bei den Corona-Zahlen wie in den Niederlanden oder anderen europäischen Ländern abzufedern, erneuert er die schon im April gestellte Forderung der Österreichischen Ärztekammer: „Die Gültigkeitsdauer der Tests sollte auf 24 Stunden verringert werden.“ Denn gerade Antigen-Schnelltests würden oft auch falsche Ergebnisse liefern. Auch ein PCR-Test sei nur eine Momentaufnahme.

Erst 43 Prozent der impfbaren Bevölkerung ab 12 Jahren in Oberösterreich seien vollimmunisiert, den ersten Stich haben erst 52 Prozent der Gesamtbevölkerung erhalten. „Das bedeutet aber, dass 48 Prozent noch völlig schutzlos sind. Es kann nicht sein, dass fast die Hälfte der Bevölkerung die Rechte der geimpften Personen einschränkt, falls es wegen der Nicht-Geimpften wieder zu einer Verschärfung der Maßnahmen kommt“, so die Worte von Niedermoser, er ist überzeugt: „Wohl nur eine strengere Gestaltung der 3-G-Regeln wird helfen, auch diese Personen zu überzeugen.“

 


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