Vorsicht beim Wintersport - jeder Unfall belastet Spitäler zusätzlich
OÖ. Im letzten Jahr gab es rund 2.500 Patienten, die wegen Wintersportunfällen in Oberösterreichs Spitälern behandelt werden mussten. Gesundheits-Landesrätin LH-Stellvertreterin Christine Haberlander mahnt daher zur Vorsicht beim Wintersport.

„Sport ist ein wichtiger Ausgleich zum Alltag, er stärkt sowohl den Körper und auch die Psyche. Aber, wir müssen diese Freiheit mit Verantwortung genießen. Daher appelliere ich an alle, Vorsicht walten zu lassen und auf den Skipisten nicht auf den Helm zu vergessen und stets auf seine Umgebung und damit seine Mitmenschen Acht zu geben. Jeder Unfall, der einen Spitalsaufenthalt verursacht, ist eine vermeidbare Zusatzbelastung für unsere ohnedies sehr belasteten Mitarbeiter des Gesundheitssystems“, so Haberlander.
2.500 Patienten in letzter Saison
In der Wintersaison 2020/2021 mussten in Oberösterreichs Spitälern rund 2.500 Patienten aufgrund eines Ski- oder Snowboardunfalls behandelt werden – davon rund 220 sogar stationär. „Die Belastung unserer heimischen Spitäler ist immer noch nicht dort angelangt, wo wir von einem Normalbetrieb sprechen können. Daher ist es unser aller Pflicht, dass wir unnötige Spitalsaufenthalte von vornherein verhindern, das Tragen eines Schutzhelms und das Achtgeben auf die Mitmenschen auf der Skipiste kann hier nur selbstverständlich sein“, so die LH-Stellvertreterin.


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