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Ö/OÖ/NÖ. Das Covid-Prognosekonsortium befürchtet bis zu 17.000 Covid-Neuinfektionen täglich, ab Mitte nächster Woche. Am Dreikönigstag tagt unterdessen die Bundesregierung mit den Landeshauptleuten und Experten.

Symbolfoto (Foto: anyaivanova/Shutterstock.com)
Symbolfoto (Foto: anyaivanova/Shutterstock.com)

Die aktuelle Prognose des Covid-Prognosekonsortiums geht von einem stark beschleunigten Infektionsgeschehen aufgrund von Omikron aus. Am Mittwoch, 12. Jänner, wird es laut den Berechnungen mit Sicherheit mehr als 10.000 Neuinfektionen innerhalb eines Tages geben. Mit hoher Wahrscheinlichkeit werden es mehr als 13.000 sein, als Mittelwert werden 13.070 angenommen. Im schlimmsten Fall könnte es über 17.000 neue Corona-Fälle binnen 24 Stunden geben. Zum Vergleich: Der Rekord bislang wurde am 19. November 2021 (15.809 neue Fälle) gemeldet.

Die höchste Inzidenz wird für Tirol, die niedrigste für die Steiermark erwartet.

Spitäler: Weniger Fälle als bisher erwartet

Noch nicht klar gesagt werden kann, wie sich die Neuinfektionen auf die Spitäler auswirken. „Aufgrund fehlender Datenverknüpfungen von Spitalsaufnahmedaten und dem epidemiologischen Meldesystem können für Österreich keine Auswertungen der tatsächlichen Hospitalisierungsraten gemacht werden“, heißt es vom Konsortium. Bezogen auf Daten aus dem Vereinigten Königreich fallen die Prognosen des Spitalsbelags aber niedriger aus als es bei vergangenen Wellen.

Gipfel am Donnerstag

Am Dreikönigstag um 11 Uhr hat die Bundesregierung wieder zu einem Covid-Gipfel geladen, mit Ländern und Experten. Beraten wird über weitere Maßnahmen. Die Sitzung ist bis 14 Uhr geplant, im Anschluss ist eine Pressekonferenz angekündigt.


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