400 private Wohnmöglichkeiten für Ukrainer in OÖ gemeldet
OÖ. 226 ukrainische Flüchtlinge sind mit Dienstag in Notunterkünften in Oberösterreich untergebracht. Die Solidarität der Oberösterreicher ist enorm: Mittlerweile über 400 Wohnmöglichkeiten wurden beim Land OÖ gemeldet. Landeshauptmann Stelzer bedankt sich für das große Engagement.

Die Zahl der Flüchtlinge aus der Ukraine, die nach Oberösterreich kommen, steigt stetig an. Dienstagvormittag waren 226 Flüchtlinge in den fünf Notunterkünften Ohlsdorf, Mondsee, Litzlberg, Linz und Freistadt untergebracht. Am Montag waren es 205, am Sonntag 108, das entspricht einer Verdoppelung gegenüber Sonntag. In einem Stufenplan können weitere Kapazitäten nach Bedarf geschaffen werden. „Wir sind mit unseren fünf Notunterkünften sehr gut vorbereitet und können die Anzahl an Schlafplätzen innerhalb weniger Tage auf über 1.500 erweitern“, so Sozial-Landesrat Wolfgang Hattmannsdorfer.
Wichtig zu wissen: Die zentrale Zuteilung zu den Notunterkünften erfolgt über die 24-Stunden-Hotline der Bundesbetreuungsagentur, erreichbar unter +43 1 2676 870 9460. Sie ist auch erste Anlaufstelle für ankommende Ukrainer und deren Angehörige, die Hilfe benötigen.
400 private Wohnmöglichkeiten
Parallel zu den fünf organisierten Notunterkünften melden sich immer mehr Privatpersonen, die Wohnraum für Vertriebene aus der Ukraine anbieten wollen. Bei der Solidaritäts-Hotline des Landes wurden bereits über 400 private Wohnmöglichkeiten gemeldet. Die Zuteilung in diese privaten Unterkünfte wird, sobald Bedarf besteht, koordiniert erfolgen.
„Ich bin beeindruckt von der Hilfsbereitschaft und danke für das Engagement. Täglich treten neue Initiativen mit uns in Kontakt und bieten ihre Hilfe an“, so Landeshauptmann Thomas Stelzer.
Unabhängig von den gemeldeten privaten Wohnmöglichkeiten gibt es zahlreiche Initiativen zur Versorgung, Unterbringung und Unterstützung. „Wir sind sehr dankbar, dass dermaßen viele Menschen helfen wollen“, dankt auch Sozial-Landesrat Hattmannsdorfer.
Die Meldung von privaten Unterkünften kann telefonisch unter der Solidaritäts-Hotline des Landes (0732 7720 - 16200) oder per E-Mail an nachbarschaftshilfe@ooe.gv.at erfolgen. Auf der Website www.ooe.gv.at/ukraine finden sich weitere Informationen, die laufend aktualisiert werden und mehrsprachig zur Verfügung stehen.


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