Bund startet Registrierung von Ukraine-Flüchtlingen in OÖ

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Karin Seyringer Tips Redaktion Karin Seyringer, 15.03.2022 18:18 Uhr

OÖ/WIEN. Mit dem Inkrafttreten der „Vertriebenen“-Verordnung startet in Oberösterreich die Registrierung von ukrainischen Flüchtlingen. Bei einem Arbeitsgespräch von Landesrat Wolfgang Hattmannsdorfer und Innenminister Gerhard Karner in Wien wurde die weitere Vorgangsweise besprochen.

Bisher hat das Land Oberösterreich rund 1.700 ukrainische Vertriebene, primär Frauen und Kinder, in organisierten Notschlafstellen oder durch die Nachbarschaftshilfe versorgt. Zählt man jene hinzu, die sich selbstständig ein Quartier organisiert haben, so befinden sich Schätzung zu Folge rund 4.000 ukrainische Flüchtlinge in Oberösterreich.

„In den letzten Wochen haben wir mit unserem konsequenten Stufenplan ausreichend Notschlafstellen für ukrainische Vertrieben in Oberösterreich geschaffen. Jetzt geht es darum, die Frauen und Kinder in feste Unterkünfte zu verteilen und zu registrieren, damit ein Zugang zum Arbeitsmarkt und zur Gesundheitsversorgung besteht“, so Hattmannsdorfer nach dem Arbeitsgespräch.

Registrierung Linz und Wels, weitere Standorte in Vorbereitung

Das Innenministerium startet ab sofort die Registrierung von ukrainischen Vertrieben an zwei Standorten in Oberösterreich (Linz Hauptbahnhof und Wels). Auf Initiative von Landesrat Hattmannsdorfer wurde vereinbart, dass in den kommenden Tagen die Registrierstellen in Oberösterreich noch weiter ausgebaut werden, damit die bereits in Oberösterreich befindlichen Flüchtlinge möglichst rasch registriert werden können.

Mit der Registrierung erhalten die ukrainischen Flüchtlinge den Status als „Vertriebener“, können vorerst ein Jahr in Österreich bleiben und haben Zugang zum Arbeitsmarkt, Gesundheitsversorgung und Sozialleistungen.

Bereits 1.000 Wohnmöglichkeiten gemeldet

Oberösterreich bietet gemeinsam mit dem Roten Kreuz eine Kapazität von 1.600 Notschlafplätzen. Mittlerweile über 1.000 private Wohnmöglichkeiten seien gemeldet worden. Seit dem Wochenende wurden rund 500 Personen mithilfe von Caritas und Volkshilfe an Private vermittelt.

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