Unterricht für Flüchtlingskinder: OÖ hofft auf pensionierte Lehrkräfte
OÖ/LINZ. Mit einem Brief an pensionierte Lehrkräfte in Oberösterreich ersuchen LH-Stellvertreterin Christine Haberlander und Bildungsdirektor Alfred Klampfer um Unterstützung, beim Schulangebot für ukrainische Flüchtlingskinder. Knapp 200 geflüchtete Kinder und Jugendliche aus der Ukraine sind mit Stand 23. März in OÖ eingeschult.

„Aktuell können wir noch nicht genau abschätzen, wie viele geflüchtete Kinder und Jugendliche in Oberösterreich bleiben und hier zur Schule gehen werden. Wir erwarten eine sehr dynamische Entwicklung der Zahlen. Um auf diese Aufgabe vorbereitet zu sein, wenden wir uns auch aktiv an die pensionierten Pädagoginnen und Pädagogen. Es geht zum einen um die direkte Unterstützung und Begleitung der betroffenen Kinder und Jugendliche, zum anderen natürlich aber auch um eine Entlastung und Bestärkung der Kolleginnen und Kollegen in den jeweiligen Schulen. Wir ersuchen interessierte Pädagogen sich zu melden – denn das Arbeiten mit jungen Menschen, das bleibt einem ein Leben lang ein Herzensanliegen“, so Haberlander und Klampfer.
Viel Engagement
Mit Stand 23. März besuchen 193 aus der Ukraine geflüchtete Kinder und Jugendliche Schulen in Oberösterreich, der Großteil davon sind Pflichtschüler. Die ersten Rückmeldungen aus den Schulen sind von allen Seiten positiv. „Wir spüren, dass alle an den Schulstandorten an einem Strang ziehen und den neuen Schülern einen guten Start in Oberösterreich ermöglichen wollen. Wir bedanken uns an dieser Stelle bei allen für ihre Herzlichkeit und das gezeigte Engagement“, hoffen die beiden auf weitere Unterstützung und die Bereitschaft vieler pensionierter Lehrkräfte.


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