Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

OÖ. Mit Silvester rücken wieder die Diskussionen über Feinstaub, CO₂-Ausstoß und die Umweltbelastung durch Feuerwerke in den Vordergrund. Um Falschinformationen entgegenzuwirken, haben die oberösterreichischen Pyrotechnikhändler einen aktiven Schritt zum Klimaschutz unternommen.

V.l.: Ulf Busse (Berufsgruppensprecher Pyrotechnikhandel) und Wolfgang Mahringer (WKOÖ) (Foto: Röbl)

Die oberösterreichischen Pyrotechnikhändler übernahmen eine Patenschaft bei „GUUTE-Bäume“, um die Neupflanzung von Jungbäumen auf durch Windwurf und Borkenkäfer geschädigten Flächen zu ermöglichen. Die Bäume wurden im Herbst dieses Jahres gepflanzt, um ihnen ideale Wachstumsbedingungen zu bieten und sie klimafit sowie zukunftsfähig heranwachsen zu lassen. „Diese Bäume binden einen großen Teil des CO₂, das durch Feuerwerke und Pyrotechnik in Oberösterreich verursacht wird“, betont Ulf Busse, Branchensprecher des Pyrotechnikhandels in der Wirtschaftskammer Oberösterreich. „Wir als Branche sind damit auf einem sehr guten Weg, klimaneutral zu werden und sorgen nebenbei auch noch durch die Reinigungsfunktion der Wälder für saubere Luft. Weitere Bundesländer werden unserem Beispiel folgen, um das Feuerwerk in ganz Österreich klimaneutral zu machen.“

„Zahlen sind aus der Luft gegriffen“

„Uns ist wichtig, die Diskussion zum Thema Pyrotechnik auf Basis von Fakten zu führen“, erklärt Busse und verweist auf die Studie zum Thema Emissionen von Feuerwerk, die mit freundlicher Unterstützung des Umweltbundesamtes entstanden ist. „Wie daraus ersichtlich spielen Feuerwerke an der Gesamtemission in Österreich nämlich so gut wie keine Rolle. Bei Gesamtschwebestaub TSP (PM10, PM2,5) beträgt der durch Feuerwerke verursachte Anteil im Vergleich zur Gesamtemission laut Berechnungen 0,20 Prozent, bei klimarelevantem Kohlenstoffdioxid nur 0,0002 Prozent. Die Berechnungen wurden mit den Inventurzahlen des Umweltbundesamtes durchgeführt. Alle anderen Zahlen, die immer wieder medial verbreitet werden, sind aus der Luft gegriffen und sollen lediglich unsere Branche schädigen.“

Auch im Bereich Umweltschutz wird kontinuierlich an Verbesserungen gearbeitet, um die Produkte noch umweltfreundlicher zu gestalten. Feuerwerkskörper bestehen mittlerweile zu über 90 Prozent aus Pappe, Karton und Holz, während Plastikteile durch Materialien aus Maisstärke ersetzt werden. „Wir sind uns unserer Verantwortung bewusst und entwickeln unsere Produkte ständig weiter“, unterstreicht Busse.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden