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OBERÖSTERREICH. Die Semesterferien nutzen viele Oberösterreicher, um einen Skiausflug oder Kurzurlaub zu machen. Bei der Sicherung der Ladung im Auto gibt es einiges zu beachten.

Ski sollten am besten in einer Dachbox transportiert werden. (Foto: Sergey Novikov/stock.adobe.com)
Ski sollten am besten in einer Dachbox transportiert werden. (Foto: Sergey Novikov/stock.adobe.com)

„Wir beobachten immer wieder, dass viele Menschen ihr Gepäck einfach auf den Beifahrersitz oder die Rückbank stellen. Das kann jedoch rasch gefährlich werden, denn ungesicherte Ladung kann bei einem Auffahrunfall mit ca. 50 km/h Belastungen erzeugen, die dem 50-fachen des Eigengewichts entspricht. So wird dann zum Beispiel ein Skischuh mit 3 kg zum 150-kg-Geschoss“, erklärt Herbert Breitenfellner, Technischer Berater beim ÖAMTC Oberösterreich.

Ungesicherte oder unzureichend gesicherte Ladung kann schwerste Verletzungen der Fahrzeuginsassen verursachen und zu erheblichen Schäden im Fahrzeug führen. „Egal, ob man zu einem Ski-Tagesausflug unterwegs ist oder mit der Familie auf Urlaub fährt: Gepäck gehört so verstaut, dass es sich bei Fahr- und Bremsmanövern nicht selbstständig macht“, gibt Breitenfellner zu bedenken.

Tipps zur Ladungssicherung

Schwere Gegenstände sollten im Kofferraum verstaut werden, idealerweise so weit wie möglich unten an der Rückseite der Sitzbank oder im hinteren Fußraum. Auf der Hutablage darf nichts liegen, und auf den Rücksitzen sollten Gegenstände nur mit Zurr- oder Sicherheitsgurten gesichert werden.

Sperrige Dinge wie Ski oder Snowboards transportiert man sicherer in einer Dachbox. Schwere Gegenstände sollten immer mit Zurrgurten oder -netzen fixiert werden. Sicherheitsgurte können zusätzlich die Rücksitzlehne stabilisieren, indem sie quer über die Lehne gespannt werden.

Taschen und Körbe mit losen Teilen sollten verschlossen oder zugedeckt werden. In Fahrzeugen mit Fließheck sorgen Sicherheitsnetze oder Trenngitter für mehr Sicherheit. Das Gepäck sollte die Oberkante der Rücksitzlehne nicht überragen.

Wichtig ist auch, dass die Sicht frei bleibt. Der „3-S-Blick“ – über den Innen- und Außenspiegel sowie über die Schulter – muss jederzeit möglich sein.


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