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OÖ/BEZIRK ROHRBACH. Die Niederschläge der letzten Tage verbunden mit der Schneeschmelze haben zu teils deutlichen Anstiegen der Wasserstände vor allem an den kleinen bis mittelgroßen oö. Gewässern geführt. Im oberen Mühlviertel besteht leichtes Hochwasser bei Ranna und Großer Mühl.

 (Foto: Vera Kuttelvaserova/stock.adobe.com)
(Foto: Vera Kuttelvaserova/stock.adobe.com)

Aktuell werden an allen oberösterreichischen Gewässern erhöhte Wasserführungen verzeichnet. Im oberen Mühlviertel (Ranna, Große Mühl) wurde ein HQ1 (jährliches Hochwasserereignis) erreicht, berichtet der Hydrographische Dienst des Landes OÖ am Montagabend.

Laut Lagebericht liegt der Schwerpunkt der Niederschläge Montagnacht bis Dienstagmittag im südlichen Bergland und der Pyhrn-Eisenwurzen-Region. Die Schneefallgrenze liegt bei 1.200 Meter, punktuell auch knapp unter 1.000 Meter. Daher seien die vorhergesagten Niederschläge in den darunterliegenden Lagen schnell abflusswirksam.

Kleinräumige Überflutungen

„Im Zusammenspiel mit dem abtauen der Schneedecke sind bei den kleinen und mittelgroßen Gewässern Wasserstandsanstiege zu erwarten, welche zu kleinräumigen, lokal begrenzten Überflutungen führen können.

Bei den kleinen und mittelgroßen Gewässern im übrigen Oberösterreich (Innviertel, Hausruckviertel, Mühlviertel, Zentralraum) herrschen aktuell bereits erhöhte Wasserführungen vor. Die vorhergesagten Niederschläge können auch dort ab den Nachtstunden lokal begrenzte Überflutungen auslösen.

Ansteigende Pegel an Flüssen, aber keine Hochwasserwelle prognostiziert

An den großen oö. Gewässern Donau, Inn, Salzach, Traun und Enns werden am Dienstag ansteigende Wasserstände erwartet. Aus jetziger Sicht ist laut Hydrographischem Dienst aber dort mit keiner außergewöhnlichen Hochwasserwelle zu rechnen. 

180 Pegelmessstellen

„Wir haben in den letzten Jahren die Messstellen in Oberösterreich weiter ausgebaut. Der Hydrographische Dienst des Landes OÖ betreibt an den oö. Gewässern rund 180 Pegelmessstellen, an denen die Wasserstände kontinuierlich erfasst werden. Diese dienen als wichtiges Frühwarnsystem für Hochwasser“, dankt der zustängie Umwelt- und Klima-Landesrat Stefan Kaineder (Grüne) den Experten.

Alle Infos und die aktuellen Pegelstände gibt es unter https://hydro.ooe.gv.at


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