Winter forderte 135.000 Einsatzstunden vom oberösterreichischen Straßendienst
OÖ. Der Winter 2025/26 hat den oberösterreichischen Straßendienst stark gefordert. Mit rund 135.000 Einsatzstunden bis Ende März lag der Aufwand deutlich über dem Vorjahr mit 112.000 Stunden. Mehr als 800 Mitarbeiter sorgten dabei unter oft schwierigen Bedingungen für sichere Straßen im ganzen Bundesland.

Betreut wurde ein Straßennetz von rund 6.000 Kilometern. Um Glätte und Schnee zu bekämpfen, kamen unter anderem rund 48.500 Tonnen Salz sowie große Mengen Sole zum Einsatz. Besonders einsatzintensiv zeigte sich der Jänner, der deutlich überdurchschnittliche Anforderungen an die Einsatzkräfte stellte.
Einsatz rund um die Uhr
Die Teams der Straßenmeistereien sowie externe Kräfte waren über Monate hinweg nahezu durchgehend im Einsatz. Sie räumten Fahrbahnen, streuten bei Glätte und überwachten laufend die Straßenzustände, um rasch reagieren zu können.
Landesrat Günther Steinkellner (FPÖ) spricht den Einsatzkräften seinen Dank aus: „Der vergangene Winter hat einmal mehr gezeigt, wie leistungsfähig und verlässlich unser Winterdienst ist. Mehr als 800 Mitarbeiter haben mit großem Engagement, oft rund um die Uhr, für sichere Straßen in Oberösterreich gesorgt. Dafür möchte ich mich persönlich und im Namen des Landes sehr herzlich bedanken. Dieser Einsatz ist alles andere als selbstverständlich und verdient höchsten Respekt.“
Moderne Technik unterstützt
Unterstützt wurde der Winterdienst durch eine umfangreiche Infrastruktur: von Salzlagern und Soleanlagen bis hin zu Frühwarnsystemen und Kameras, die wichtige Daten für die Einsatzplanung liefern.
„Nur durch die Kombination aus moderner Technik, vorausschauender Planung und dem Einsatz unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können wir auch in herausfordernden Wintern die Verkehrssicherheit gewährleisten“, betont auch Steinkellner.


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