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OÖ. Rund 44.000 Besucher haben bei der „Langen Nacht der Forschung 2026“ in Oberösterreich einen Blick in die Welt von morgen geworfen. An 150 Standorten mit mehr als 700 Stationen konnten Interessierte Forschung hautnah erleben und selbst ausprobieren, mitmachen und nachfragen.

  1 / 2   Wirtschafts- und Forschungs-Landesrat Markus Achleitner (ÖVP), Wilfried Enzenhofer (Geschäftsführer Upper Austrian Research GmbH), Tamara Lang, Elisabeth Heuböck und Stefan Koch (Rektor JKU Linz) (Foto: Land OÖ / Margot Haag)

„Das große Interesse bei der Möglichkeit, Forschung hautnah und live zu erleben, zeigt eindrucksvoll, wie lebendig und zukunftsorientiert unser Standort ist“, zieht Wirtschafts- und Forschungs-Landesrat Markus Achleitner (ÖVP) Bilanz. Die Veranstaltung habe mit rund 44.000 Besuchern ein „starkes Zeichen für den Innovationsgeist in Oberösterreich“ gesetzt.

Offene Türen für Interessierte

In insgesamt zwölf Regionen öffneten Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen ihre Türen.

Auch lesen: Lange Nacht der Forschung bringt Innovationen hautnah nach Oberösterreich

Die Themen erstreckten sich von Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz über nachhaltige Energie und Mobilität bis hin zu Medizintechnik und gesellschaftlichen Fragestellungen. Für Besucher aller Altersgruppen gab es zahlreiche Möglichkeiten, selbst aktiv zu werden und Forschung direkt zu erleben.

Forschung sichtbar machen

Neben dem Blick auf aktuelle Entwicklungen spielt auch die Zukunft eine zentrale Rolle. Die Veranstaltung soll vor allem junge Menschen für Wissenschaft begeistern. „Die Lange Nacht der Forschung weckt Neugier, stärkt das Vertrauen in Wissenschaft und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Nachwuchsförderung“, betont Achleitner.

Ein Erfolgsfaktor ist dabei der direkte Austausch zwischen Forschern und Publikum. „Die besondere Wirkung entsteht dort, wo Inhalte nicht nur erklärt, sondern erlebt werden“, sagt Wilfried Enzenhofer, Geschäftsführer der Upper Austrian Research GmbH, die die Veranstaltung koordiniert.

Rekordbeteiligung

Mit 20 Partnern wurde eine Rekordbeteiligung verzeichnet. Auch im Bereich Nachhaltigkeit wurden neue Maßstäbe gesetzt: Rund ein Drittel der Aussteller präsentierte sich an Green Event-zertifizierten Standorten.


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