Neue Ausbildung stärkt Sportangebote in der Lebenshilfe Oberösterreich
OÖ/VÖCKLABRUCK. Die Lebenshilfe Oberösterreich hat erstmals Mitarbeiter zu Sport-Übungsanleitern ausgebildet. Ziel ist es, Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung noch besser bei sportlichen Aktivitäten zu unterstützen und Bewegung stärker in den Alltag zu integrieren.

In Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft für Sport und Körperkultur in Österreich (ASKÖ) und Special Olympics absolvierten insgesamt 20 Mitarbeiter eine mehrtägige Ausbildung. In zwei Modulen wurden sie darauf vorbereitet, Gruppen anzuleiten und Bewegungseinheiten selbstständig zu gestalten. Dabei standen sowohl praktische Inhalte als auch der Umgang mit den besonderen Anforderungen im Sport mit Menschen mit Behinderung im Mittelpunkt.
Weitere Möglichkeiten
Neben der Arbeit in den Einrichtungen eröffnet die Ausbildung auch zusätzliche Möglichkeiten: Die Absolventen können ihr Wissen künftig etwa auch in Vereinen einsetzen und so inklusive Sportangebote weiter stärken.
Die Übungsanleiter-Ausbildung bildet dabei die erste Stufe im österreichischen Ausbildungssystem im Sport. Aufbauend darauf sind weitere Qualifikationen möglich – etwa zum Sportinstruktor oder zum Trainer an der Bundessportakademie.
Über die Lebenshilfe
Die Lebenshilfe Oberösterreich ist mit mehr als 1.700 Mitarbeitern der größte Träger der Behindertenarbeit im Bundesland und betreut rund 2.000 Menschen. Das Angebot reicht von Frühförderung über Wohn- und Arbeitsangebote bis hin zu verschiedenen inklusiven Projekten.


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