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Stelzer bei OÖVP-Landesparteitag mit 99,6 Prozent wiedergewählt

Tips LogoKarin Seyringer, 24.04.2026 18:35

OÖ/LINZ. Beim 42. Ordentlichen Parteitag der ÖVP Oberösterreich im Linzer Design Center wurde Landeshauptmann Thomas Stelzer mit 99,6 Prozent der Delegiertenstimmen als Landesparteiobmann der OÖVP wiedergewählt. 

  1 / 3   Landeshauptmann Thomas Stelzer wurde mit 99,6 Prozent zum OÖVP-Landesparteichef wiedergewählt. (Foto: OÖVP)

Mehr als 1.500 Funktionäre aus dem ganzen Bundesland, darunter 945 Delegierte, reisten ins Linzer Design Center zum Landesparteitag, der unter dem Motto „Unsere Kraft. Unser Einsatz. Für Oberösterreich.“ stand. Zu Beginn wurde dem im Dezember 2025 verstorbenen Ehrenparteiobmann, Landeshauptmann a. D. Josef Ratzenböck gedacht.

Stelzer ist seit neun Jahren an der Spitze der OÖVP. Am Freitag wurde er mit 99,6 Prozent als Landesparteichef bestätigt. Diese große Unterstützung und das Vertrauen seien ein klarer Auftrag, „mit voller Kraft für Oberösterreich weiterzuarbeiten und unser Land Schritt für Schritt nach vorne zu bringen“, dankte er.

2022 erhielt Stelzer - coronabedingt fand der Landesparteitag damals online statt -  97,1 Prozent. Der Landesparteitag am Freitag war der letzte vor den Landtagswahlen 2027.

Auch Stellvertretung gewählt

Mit der Wahl stellt sich auch der neue Landesparteivorstand auf: Der Frauenanteil liegt bei 50 Prozent – 14 der 28 Mitglieder sind Frauen.

Klar bestätigt wurden zudem als Stelzers Stellvertreterinnen bei der OÖVP die Wirtschaftsbund-Landesobfrau Doris Hummer, ÖAAB-Landesobfrau Christine Haberlander und Bauernbund-Obfrau Michaela Langer-Weninger. ÖVP-Klubobmann August Wöginger war nicht mehr angetreten, an seine Stelle als Vize tritt Minister Wolfgang Hattmannsdorfer.

Stelzer: „Wollen und werden Land weiterführen“

In seiner Rede vor der Abstimmung bekräftige Stelzer den Führungsanspruch - es komme darauf an, wer vorne stehe.

„Wir führen und gestalten dieses Land, seit wir demokratisch und frei leben können. Und wir wollen und werden es weiterführen, mit harter Arbeit, Tag für Tag, verlässlich für alle, mit dem Willen zum Miteinander, zu 100 Prozent für Oberösterreich.“

Wer ständig auf andere losgehen müsse, wer ein Gegeneinander-Aufbringen brauche, der meine es am Ende nicht gut mit den Menschen. „Wir unterscheiden uns, weil wir nicht ausgrenzen, sondern hereinholen. Wir unterscheiden uns aber auch im Denken: weltoffen statt kleingeistig. Wir unterscheiden uns darin, woran wir uns orientieren: am westlichen Europa und nicht an Putin oder Orban oder Trump.“ 

Inhaltlich unterstrich unter anderem auch die Bedeutung der Wirtschaft, betonte die großen Investitionen durch das Land gerade in schwierigen Zeiten. „Weil wir mit Hausverstand und vorausschauend wirtschaften, können wir das auch.“

Thematisch wurde der Bogen weiter breit gespannt - von den Erneuerbaren Energien über Kinderbetreuung, Gesundheit und Pflege bis hin zu den Unis und der Kultur.

Wer die ÖVP in der Krise sehe, den lade er ein, nach Oberösterreich zu kommen. Hier sei die Nummer eins – als Partei und als Land. Um zum Abschluss nochmals zu bekräftigen, dass die OÖVP und er es weiterführen, einen weiteren Vorsprung erarbeiten wollen.


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