Oberösterreich Radrundfahrt führt vier Tage lang durch alle Landesteile
OÖ/LINZ/AIGEN-SCHLÄGL/BEZIRK. Der neue Präsident des OÖ. Radsportverband Mario Rossmann präsentierte am Freitag auf einer Pressekonferenz in Linz den Plan für die heurige 16. Ausgabe der Internationalen Raiffeisen Oberösterreich Rundfahrt. Gestartet wird in Linz mit einer Etappe auf den Pöstlingberg, zu Ende gehen wird die Tour in Aigen-Schlägl.

Die viertägige Tour findet vom 4. bis 7. Juni 2026 statt und führt durch alle Landesteile. Insgesamt warten 516,5 Kilometer und 7.112 Höhenmeter auf die Radprofis.
„Linz freut sich auf dieses Radsportspektakel und auf internationale Top-Leistungen mitten in der Stadt“, fiebert auch Vizebürgermeisterin und Sportreferentin Karin Leitner dem Start der Tour in der Landeshauptstadt entgegen.
Die Rundfahrt wird nicht das einzige Rad-Highlight in Oberösterreich heuer bleiben. Schwanenstadt wird Austragungsort der Österreichischen Straßen-Meisterschaften 2026. Am 28. Juni werden voraussichtlich nahezu alle aktuell in der World Tour engagierten österreichischen Radprofis an den Start gehen.
Neues Präsidium
Der OÖ. Radsportverband hat seit Kurzem ein neues Präsidium. Mario Rossmann wurde im März einstimmig als Präsident gewählt, seine vier Stellvertreter sind Walter Ameshofer, Alois Badegruber, Patrick Hochhauser und Thomas Schwingshandl. Als Finanzreferentin fungiert weiterhin Helga Mitmasser. Der bisherige Präsident Paul Resch wurde zum Ehrenpräsident ernannt.
Bessere Kommunikation
Wie betont wurde, seien eine verbesserte Kommunikation mit den Vereinen und Neuerungen in der Logistik sind wichtige Ziele des Verbandes. Außerdem soll die Kooperation mit dem Oberösterreich Tourismus und die Nachwuchsförderung ausgebaut werden.
Informationswege sollen vereinfacht und Prozesse stärker digitalisiert werden. Basis dafür ist die neue zentrale Informationsplattform www.ooe-radsportverband.at.
Touristischer Nutzen
Ein weiteres Ziel ist es, Oberösterreich noch stärker als attraktive Radsport- und Radtourismus-Destination zu positionieren.
Großveranstaltungen wie die Oberösterreich-Rundfahrt sind weit mehr als reine sportliche Wettkämpfe: Sie stärken die regionale Wertschöpfung, setzen wichtige Impulse für den Tourismus und tragen das positive Image Oberösterreichs als attraktive Sport- und Urlaubsdestination weit über die Landesgrenzen hinaus. Ich freue mich auf vier spannende Renntage und ein Radsportfest, das einmal mehr eindrucksvoll unter Beweis stellen wird, warum Oberösterreich die Nummer eins im heimischen Radsport ist”, so Wirtschafts- und Sport-Landesrat Markus Achleitner.
Das Programm der OÖ Radrundfahrt:
1.Etappe am 4. Juni: Linz Hauptplatz - Pöstlingberg (250 Höhenmeter)
Die Int. Raiffeisen Oberösterreich Rundfahrt 2026 startet spektakulär: Nach den Jahren 2025 und 2015 wird das 1. Teilstück der Tour heuer zum 3. Mal vom Linzer Hauptplatz auf den Pöstlingberg führen. Obwohl die Etappe nur 4,3 Kilometer lang ist, kann auf den 250 Höhenmetern bereits eine Vorentscheidung über den Gesamtsieg fallen.
2. Etappe am 5. Juni: Stadtplatz Eferding - Reichersberg (2.070 Höhenmeter)
Die 2. Etappe wird vom Stadtplatz Eferding über insgesamt 186,9 Kilometer zum Etappenziel in Reichsberg führen. Dieses Teilstück (Innviertel-Etappe) wird die längste Etappe der Oberösterreich Rundfahrt sein und den Radprofis alles abverlangen.
3. Etappe am 6. Juni: Backaldrin Asten - Bad Schallerbach (1.630 Höhemeter)
Die 3. Etappe wird von Asten mit Start bei Backaldrin nach Bad Schallerbach führen. Nach 156,1 Kilometern wird eine Sprintentscheidung in Bad Schallerbach erwartet, im Zielbereich wird aufgrund eines von der Gemeinde veranstalteten Festes mit zahlreichen Zuschauern gerechnet.
4. Etappe am 7. Juni mit Start und Ziel in Aigen-Schlägl (3.162 Höhenmeter)
Die vierte und letzte Etappe am 7. Juni führt ins Mühlviertel. Die extrem schwere Schlussetappe mit Start und Ziel vor dem Stift Schlägl in Aigen-Schlägl führt über 169,2 Kilometer und 3.162 Höhenmeter, um 600 Höhenmeter mehr als beim bisherigen Finale auf die Höss. Erst auf den letzten Kilometern der Rundfahrt wird aller Voraussicht nach die Entscheidung über den Gesamtsieg fallen.
Gleichzeitig finden in Schlägl an diesem Tag auch die Österreichischen Feuerwehr-Radmeisterschaften statt, bei denen mit rund 300 Startern gerechnet wird.


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