Weltrotkreuztag: Von der Kraft der Zivilgesellschaft
LINZ/OÖ. Dank einer lebendigen Zivilgesellschaft können wir Krisen bestmöglich bewältigen. Dass dabei die Kraft der Menschlichkeit eine große Rolle spielt, darauf macht das OÖ. Rote Kreuz am Weltrotkreuztag am 8. Mai aufmerksam.

Die Corona-Krise hält das Land in Atem und stellt unser Leben auf den Kopf. Gesundheitlich, sozial, wirtschaftlich – auf fast allen Ebenen des Alltags spüren wir tiefgreifende Veränderungen. Täglich für die Menschen zur Stelle sind die Mitarbeiter des OÖ. Roten Kreuzes. Alleine in Oberösterreich engagieren sich 24.000 Mitarbeiter im OÖ. Roten Kreuz, 22.000 von ihnen freiwillig.
- Seit Beginn hat das OÖ. Rote Kreuz mit derzeit 14 mobilen Teams und 12 Drive-In-Stationen rund 20.000 Testabstriche genommen.
- Die Mitarbeiter im Rettungsdienst führten rund 1.600 Infektionstransporte durch.
- Die Mitarbeiter der telefonischen Gesundheitsberatung 1450 haben 57.000 Personen zu gesundheitlichen Problemen beraten.
- Landesweit errichteten und planten die Mitarbeiter im OÖ. Roten Kreuz sieben Sanitätsstellen und Notkrankenquartiere für leicht erkrankte Personen, um die Spitäler – wenn notwendig – zu entlasten.
- Selbstverständlich hält die landesweit größte humanitäre Hilfsorganisation alle weiteren Dienstleistungen wie Rettungsdienst, Gesundheits- und Soziale Dienste sowie den Blutspendedienst aufrecht.
„Das Rückgrat der Gesellschaft“
„Menschen, die sich für andere engagieren, sind das Rückgrat unserer Gesellschaft. Ihr Engagement zeigt, dass Werte wie Menschlichkeit, Zusammenhalt oder zivilgesellschaftliches Engagement tragende Säulen in unsicheren Zeiten sind“, meint OÖ. Rotkreuz-Präsident Walter Aichinger, der ergänzt: „Als Repräsentant von 24.000 Mitarbeitern ersuche ich, das Rote Kreuz nicht für parteipolitische Zwecke zu instrumentalisieren.“


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