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OÖ. Mit der Aktion „mission humanity“ fördert das OÖ. Rote Kreuz das soziale Engagement von Kinder- und Jugendgruppen sowie Schulklassen ab der 7. Schulstufe. Insgesamt können bis zu 2.500 Euro für innovative Projekte gewonnen werden. Welche das sind, dürfen Jugendliche mitentscheiden, berichtete das OÖ. Rote Kreuz in einer Pressekonferenz am Montag, 11. Oktober.

Das OÖ. Rote Kreuz schreibt einen landesweiten Preis für das soziale Engagement von Kindern und Jugendlichen aus. Im Vorjahr konnte unter anderem die Jugendrotkreuzgruppe Perg überzeugen. Im Garten "Eden für jeden" betreuen Ortsansässige beispielsweise Sträucher und Beete. Die Ernte geht an den Rotkreuz-Markt. (Foto: OÖRK/Perg)

Ob Klimaerwärmung, Vereinsamung, Arbeitslosigkeit, Armut oder gesundheitliche Belastungen - Die Liste der Probleme auf unserem Planeten sei lange, sagen Vertreter des OÖ. Roten Kreuzes. Viele junge Menschen würden helfen wollen, in ihrer Region etwas zu bewegen und von der Gesellschaft gehört zu werden. „mission humanity“ will sie vor den Vorhang holen und fördern. „Anderen zu helfen hilft. Es tut der Seele gut und macht das eigene Leben wert- und sinnvoll“ ist OÖ. Rotkreuz-Präsident Walter Aichinger überzeugt. Beim Roten Kreuz selbst ist ungefähr ein Drittel der freiwilligen Mitarbeiter jünger als 25 Jahre.

Einreichfrist beginnt am 2. November

An „mission humanity“ können Schulklassen ab der 7. Schulstufe, Jugendgruppen von Organisationen und Vereinen sowie Jugendzentren aus Oberösterreich teilnehmen. Die Einreichfrist für Projektideen beginnt am 2. November und endet am 23. Dezember. Anschließend (von 17. Jänner bis 21. Februar 2022) können die Jugendlichen online für ihre bevorzugten Projektideen abstimmen und auf diese Weise eine Vorauswahl treffen. Eine Fachjury entscheidet über die endgültigen Siegerprojekte, die insgesamt bis zu 2.500 Euro erhalten können. Kriterien sind unter anderem Kreativität, Regionalität, Nachhaltigkeit und soziale Aspekte. Zudem sollen die Projekte neu, ökologisch sowie umsetzbar sein.

Christian Brauner vom Jugendreferat des Landes Oberösterreich meint dazu: „Als Jugendservice des Landes OÖ. ist es uns ein besonderes Anliegen, den Ideen der jungen Menschen Gehör zu verschaffen und ihnen die Möglichkeit zur Teilnahme am gesellschaftlichen Diskurs zu bieten“.

Ziele der Initiative

Die Initiative verfolgt das Ziel, dass junge Menschen Probleme und Bedürfnisse in ihrem unmittelbaren Umfeld erkennen sowie dass ihr Engagement und Lösungen auf allen Ebenen gefördert werden. Entwickelt wurde sie von der Bezirksstelle Vöcklabruck. Der Preis wird in diesem Jahr zum zweiten Mal landesweit vergeben. In den Vorjahren konnten unter anderem die Neue Mittelschule Lenzing mit Spielenachmittagen für Bewohnern eines Seniorenheimes (2019/20), ein Projekt gegen Bienensterben des Jugendrotkreuzes Ried (2020/21) sowie der Garten „Eden für jeden“ des Jugendrotkreuzes Perg (2020/21) überzeugen.


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