5. Dezember: Internationaler Tag der Freiwilligen
OÖ/LINZ. Der 5. Dezember ist der Internationale Tag der Freiwilligen. Ein Tag, an dem sich vor allem das Unabhängige LandesFreiwilligenzentrum (ULF) bei den vielen Freiwilligen im Land bedanken möchte – und die perfekte Gelegenheit für den Verein „dieziwi“, gleich drei neue Initiativen vorzustellen, die all jenen, die sich freiwillig engagieren möchten, weitere Möglichkeiten eröffnen.

Unzählige Freiwillige bringen gerade in Zeiten der Pandemie viel Zeit und Energie auf. Nicht zuletzt deswegen muss dieses Engagement entsprechende Wertschätzung erfahren. Weil aber auch heuer ein persönliches Treffen nicht möglich ist, hat sich das Unabhängige LandesFreilligenzentrum OÖ (ULF) etwas einfallen lassen. „Mit unserem „Kleinen Adventkalender, der GUT(ES) tut“, möchten wir allen Freiwilligen Gutes tun und Danke sagen! Er soll durch die Vorweihnachtszeit begleiten und mit Ideen und konkreten Hinweisen auf Freiwilligenprojekte inspirieren, er soll motivieren und die Bedeutung des Engagements in unserer Gesellschaft aufzeigen“, so Nicole Sonnleitner, Geschäftsführerin des Vereins „dieziwi“.
Neue Projekte – neue Möglichkeiten und Chancen
Gleich mit drei neuen Projekten, die den Freiwilligenbereich weiterentwickeln sollen, kann der Verein „dieziwi“ Ende des Jahres aufwarten. So soll eine „Service- und Kompetenzstelle für freiwilliges Engagement in Österreich“ ab sofort umgesetzt werden. „Wir wollen erste Anlaufstelle für Interessierte – sei es für Freiwillige, Freiwilligenorganisationen, Medienvertreter, Entscheidungsträger oder auch Projekte aus dem Ausland – werden, die sich informieren wollen, Erfahrungen austauschen oder gemeinsam entwickeln wollen. Und das mittels einer ansprechenden, barrierefreien digitalen Plattform, die durch analoge Angebote optimal ergänzt wird. Es ist von enormer Bedeutung mehr Sichtbarkeit in diesem vielfältigen Sektor zu schaffen, um mehr bewegen zu können“, so Sonnleitner.
Lernplattform
Neu ist auch die Lern- und Austauschplattform „zusammenlernen“. Mittels einer online-Plattform können sozial benachteiligte Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene Lernbegleitung von Freiwilligen in Anspruch nehmen. Damit sollen auch Familien – insbesondere Alleinerzieherinnen - durch Freiwillige Unterstützung und Entlastung erfahren. Auch für Freiwillige ist „zusammenlernen“ eine attraktive Möglichkeit, sich sinnstiftend einzubringen. Ortsunabhängig, zeitlich flexibel können sie junge Menschen mit ihrem Wissen Unterstützung bieten und für sich die Möglichkeit haben, ihre Fähigkeiten weiterzugeben. Ab Jänner können sich alle Interessierten auf www.zusammenlernen.at anmelden.
„Generation.Miteinander“
Auch das Projekt „Generationen.Miteinander – Gemeinsam für gesundes Altern und gegen Einsamkeit“ will Jung und Alt zusammenbringen und aktiv an der Gestaltung der Gesellschaft arbeiten. In fünf Pilotgemeinden in Oberösterreich startet dieses – von Sozialministerium und Sozialressort Land Oberösterreich geförderte – Projekt und wird sich speziell mit den Themen Einsamkeit und Isolation auseinandersetzen und neue Ansätze, die sich klar an der Zielgruppe 60+ orientieren, in intensiver Zusammenarbeit mit den Gemeinden finden.
Ziel ist, Solidarität und sozialen Zusammenhalt zu fördern und ältere Menschen proaktiv einzubinden und damit Einsamkeit entgegenzuwirken und die Lebensqualität im Alter zu steigern.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden