Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt
tips.at als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen

Hattmannsdorfer zu Pflegereform: "Wir können hier nicht mehr länger zuwarten"

Tips LogoNicole Dirnberger, 10.01.2022 14:32

OÖ. Am Wochenende hat Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne) angekündigt, die Pflegereform voranzutreiben. Mückstein will laut Medienberichten zudem einen Ausbildungsfonds für zusätzliches Pflegepersonal schaffen, den der Bund mit 50 Millionen Euro dotieren soll. Soziallandesrat Wolfgang Hattmannsdorfer (ÖVP) zeigt sich über diese Ankündigung erfreut und verweist einmal mehr auf die Dringlichkeit: „Wir können hier nicht mehr länger zuwarten.“

"Es braucht bei diesem wichtigen Thema rasch Klarheit“, so Soziallandesrat Hattmannsdorfer. Foto: Volker Weihbold

Entscheidend sei jetzt, diesen Ausbildungsfonds so auszugestalten, dass zusätzliche Personen für eine Pflegeausbildung gewonnen werden. Dabei brauche es vor allem finanzielle Anreize, ist Hattmannsdorfer überzeugt. „Eine große Chance besteht bei den Berufsumsteigern, deshalb fordere ich die Einführung eines bundesweiten Ausbildungsstipendiums für Pflegeberufe.“

Im November hat Gesundheitsminister Mückstein den Start der Bundespflegereform nach mehrmaligem Verschieben für Jänner 2022 angekündigt. „Die Äußerungen Mücksteins lassen daher hoffen, dass hier nun endlich auch Maßnahmen gesetzt werden. Es ist wichtig, dass die Bundespflegereform in enger Abstimmung mit den Ländern erfolgt. Ich erwarte mir daher in den nächsten Tagen weitere Informationen, wie nun konkret vorgegangen wird. Es braucht bei diesem wichtigen Thema rasch Klarheit“, so Soziallandesrat Wolfgang Hattmannsdorfer.

Hattmannsdorfer fordert Ausbildungsstipendium

Die Ankündigung eines eigenen Ausbildungsfonds in Höhe von 50 Millionen Euro jährlich begrüßt Landesrat Hattmannsdorfer ausdrücklich und fordert damit die Einführung eines Ausbildungsstipendiums: „Mit Hilfe eines Ausbildungsstipendiums schaffen wir Anreize und erleichtern insbesondere Berufsumsteigern den Schritt in den Pflegeberuf. Diese stehen aufgrund ihrer Lebenssituation oft vor finanziellen Herausforderungen, welche wir mit diesem Stipendium abfedern können.“ Gesundheitsminister Mückstein sei jetzt gefordert, mit den Ländern möglichst schnell in Verhandlungen zu treten, um die konkrete Ausgestaltung des 50 Millionen Euro Ausbildungsfonds zu klären.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden


Weitere Beiträge

KinderUni OÖ bietet 22 Online-Workshops in den Herbstferien

KinderUni OÖ bietet 22 Online-Workshops in den Herbstferien

OÖ. Die KinderUni OÖ veranstaltet in den Herbstferien von Dienstag, 27. Oktober, bis Freitag, 30. Oktober, das WEBLAB. Das Online-Programm ...

Tips - total regionalOnline Redaktion
Oberösterreichs Spitzenschule - jetzt Projekte einreichen

Oberösterreichs Spitzenschule - jetzt Projekte einreichen

OÖ. Ab sofort sind Oberösterreichs Schulen wieder eingeladen, ihre Projekte, Aktivitäten und Initiativen einzureichen und sich der Wahl zur ...

Tips - total regionalOnline Redaktion
50.000 Euro für psychische Gesundheit an Oberösterreichs Schulen gespendet

50.000 Euro für psychische Gesundheit an Oberösterreichs Schulen gespendet

OÖ/LINZ. Die Raiffeisenlandesbank OOÖ und die Kepler-Fonds KAG unterstützen das Schulprogramm KOPFGARTEN@school mit insgesamt 50.000 Euro. ...

Tips - total regionalKarin Seyringer
Neues Hüftgelenk und am gleichen Tag wieder nach Hause: Premiere am Ordensklinikum Linz

Neues Hüftgelenk und am gleichen Tag wieder nach Hause: Premiere am Ordensklinikum Linz

OÖ/LINZ/DIETACH. Das Ordensklinikum Linz hat erstmals eine Hüftgelenksersatz-Operation ambulant durchgeführt. Der 41-jährige Mirzet Hurem ...

Tips - total regionalKarin Seyringer
Begehbares Gebärmuttermodell bei Barmherzigen Brüdern Linz schafft Bewusstsein für Vorsorge

Begehbares Gebärmuttermodell bei Barmherzigen Brüdern Linz schafft Bewusstsein für Vorsorge

OÖ/LINZ. Gynäkologische Krebserkrankungen, Früherkennung und Vorsorge standen und stehen am Donnerstag, 8., und Freitag, 9. Oktober, im Krankenhaus ...

Tips - total regionalKarin Seyringer
20 Jahre Fortschritt in der Brustkrebs-Therapie

20 Jahre Fortschritt in der Brustkrebs-Therapie

OÖ/LINZ. Schonendere Operationen, gezielte Therapien und in ausgewählten Fällen nur noch fünf Bestrahlungstermine: Die Behandlung von Brustkrebs ...

Tips - total regionalKarin Seyringer
Weitere Beiträge