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HINTERSTODER/OÖ. Tabletten und Co sollten über einen gewissen Zeitraum nicht mehr als 25 Grad ausgesetzt werden. Andernfalls verändert sich ihre Wirkung, warnt Holger Grassner, Allgemeinmediziner in Hinterstoder und Referent für Hausapotheken in der Ärztekammer für Oberösterreich.

Ab 25 Grad kommen auch die Medikamente ins Schwitzen. (Foto: DenisIsmagilov/stock.adobe.com)
  1 / 2   Ab 25 Grad kommen auch die Medikamente ins Schwitzen. (Foto: DenisIsmagilov/stock.adobe.com)

Was tut man mit Medikamenten, wenn es besonders heiß ist? Was tut man auch, wenn man gerade zwei Wochen auf Urlaub war und feststellt, dass sich in diesem Zeitraum die eigenen vier Wände auf 27 Grad und mehr erhitzt hatten? „Medikamente sollte man unter 25 Grad lagern. Wenn sie einer höheren Temperatur über einen längeren Zeitraum ausgesetzt sind, verändert sich womöglich ihre Wirkung“, sagt Holger Grassner, Allgemeinmediziner in Hinterstoder und Referent für Hausapotheken in der Ärztekammer für Oberösterreich.

Wer eine Überhitzung seiner Medikamente festgestellt hat oder sich nicht sicher ist, sollte sich neue Medikamente besorgen und die alten fachgerecht entsorgen. Entsorgt werden Medikamente über eine einen Arzt mit Hausapotheke oder in der Apotheke. Auch gilt es zu beachten, dass im Zusammenhang mit Diabetes, das Insulin stets gekühlt sein muss.

„Achten Sie aber darauf, dass die Medikamente nicht nur bei den Temperaturen nach oben, sondern auch nach unten hin limitiert sind. Sie sollten nicht unter 5 Grad gelagert werden. Stellen Sie daher Ihren Kühlschrank auf sechs bis sieben Grad, dann sind sie sicher“, so Grassner.


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