Volkshilfe OÖ: Sozial-Lois 2024 für Mümtaz Karakurt
OÖ/LINZ. Der Geschäftsführer von migrare OÖ Mümtaz Karakurt wurde von der Volkshilfe Oberösterreich mit dem „Sozial-Lois“ ausgezeichnet. Der Preis ist ein Symbol des Dankes für soziales Engagement und wird alle drei Jahre vergeben. Die Laudatio auf den Würdenträger hielt Magdalena Danner, stellvertretende migrare-Geschäftsführerin.

Mümtaz Karakurt kam als 18-jähriger Student 1979 nach Linz. Sein Vater war einer jener türkischen „Gastarbeiter“, die von Oberösterreichs Wirtschaft angeworben wurden. Mümtaz studierte in Linz Sozialmanagement und wurde zertifizierter Erwachsenenbildner. 1989 begann er beim Verein migrare, 2003 übernahm er dessen Geschäftsführung.
Durch seinen Qualitätsanspruch in der Integrationsarbeit war migrare eines der ersten Beratungsunternehmen, das mit dem Gütesiegel für soziale Unternehmen ausgezeichnet wurde.
„Mümtaz Karakurt zeigt auch außerhalb von migrare Verbundenheit zu Menschen und Organisationen. Er weiß, dass gesellschaftliche Gerechtigkeit, Demokratie, Anerkennung und Teilhabe Partnerschaften brauchen“, so Danner in ihrer Laudatio. Kurakart sei einer, der auf andere zugeht, mit ihnen ins Tun kommt, unkonventionelle Lösungen anbietet und immer einen Vorschuss an Vertrauen mit dabei hat. „Und Mümtaz Karakurt arbeitet seit Jahrzehnten für Gerechtigkeit. Mit migrare als Organisation, im Verbund mit anderen, aber auch immer wieder im Einzelfall, im Fall von einzelnen Menschen. Wenn jemand leidet, dann schaut Karakurt hin“, so Danner.
„Froh, ein Gutmensch zu sein“
Preisträger Mümtaz Karakurt sieht die Verleihung des Sozial-Lois an ihn „als Auftrag, sich noch intensiver für die Menschen einzusetzen. Und ich bin froh, ein Gutmensch zu sein“, so Karakurt in seiner Dankesrede.
Zum Sozial-Lois 2021 gratulierten Mümtaz Karakurt unter anderem Helene Kaltenböck, Brigitta Martin, Margit Scholta (ehemalige Gewinnerinnen des Sozial-Lois), die ehemalige SP-Landesrätin Gertraud Jahn, Volkshilfe OÖ-Vorsitzender Michael Schodermayr, Volkshilfe-Landesgeschäftsführerin Jasmine Chansri und Christian Schörkhuber, ehemaliger Geschäftsführer der Volkshilfe Flüchtlings- und MigrantInnenbetreuung GmbH.
Über der Sozial-Lois
Der erste Preisträger und Namensgeber des Sozial-Lois war der langjährige Volkshilfe-Geschäftsführer in Vöcklabruck, Alois Sattleder, im Jahr 2003. Seither wandert der „Sozial-Lois“, ein Ebenbild des Namensgebers der Keramik-Künstlerin Margit Feyerer-Fleischanderl, alle paar Jahre von einem sozialen Zuhause zum nächsten.
Preisträger bisher:
- Alois Sattleder
- Brigitta Martin
- Josef Fragner
- Josef Bauer
- Margit Scholta
- Hans Riedler
- Helene Kaltenböck


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