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Über 2.100 Zivildiener in und für Oberösterreich im Einsatz

Tips LogoKarin Seyringer, 16.10.2025 15:54

Ö/OÖ. Die Bedeutung des Zivildienstes im Sozial- und Gesundheitswesen hob Zivildienst-Ministerin Claudia Plakolm (ÖVP) am internationalen „World Restart a Heart Day“ am 16. Oktober hervor. In Oberösterreich sind mit Stichtag 1. Oktober 2.144 Zivildiener im Einsatz.

Bundesministerin Claudia Plakolm und der "Zivildiener des Jahres" aus Wien, Alessandro Rodia. (Foto: BKA/Regina Aigner)

Österreichweit sind aktuell 10.523 junge Männer im Zivildienst, in rund 1.500 Einrichtungen und an insgesamt etwa 3.000 Einsatzstellen. Das größte Gebiet ist dabei weiterhin das Rettungswesen mit rund 40 Prozent aller Zuweisungen, gefolgt von der Sozial- und Behindertenhilfe (26 Prozent), der Betreuung älterer Menschen (zwölf Prozent) und den Krankenanstalten (neun Prozent).

Bedarfsdeckung in OÖ am höchsten

Die Bedarfsdeckung im Zivildienst ist in Oberösterreich laut aktuellen Zahlen mit 91,8 Prozent am höchsten.

Österreichweite liegt sie bei 87,2 Prozent, ein Prozent weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Eine hundertprozentige Deckung ist aufgrund geburtenschwächerer Jahrgänge und kurzfristiger Ausfälle nicht möglich. 

2.144 junge Männer absolvieren gerade den Zivildienst in Oberösterreich. Ebenfalls der beliebteste Tätigkeitsbereich ist das Rettungswesen (687 Zuweisungen), gefolgt von der Sozial- und Behindertenhilfe (629) und der Altenbetreuung (356).

„Größte Erste-Hilfe Schule“

„Der Zivildienst ist eine der größten Erste-Hilfe-Schulen des Landes: Mehr als 10.000 junge Männer lernen jedes Jahr, im Ernstfall Leben zu retten. Rund 4.000 sind derzeit im Rettungswesen im Einsatz – sie helfen dort, wo Sekunden zählen. Aber Zivildienst passiert nicht nur mit Sirene und Blaulicht. Viele helfen leise, in Pflegeeinrichtungen, Kindergärten oder der Behindertenhilfe. Zivildiener lernen, was es heißt, ruhig zu bleiben, anzupacken und für andere da zu sein. Und sie tragen diese Erfahrung weiter – in ihr Umfeld, in ihre Familien, in ihr Ehrenamt. Damit ist der Zivildienst als Unterstützung für den Sozialbereich unersetzbar und als Headhunter für den haupt- und ehrenamtlichen Bereich unschlagbar“, so Ministerin Plakolm am „World Restart a Heart Day“.


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