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Beschäftigte der Ordensspitäler OÖ stimmten KV-Angebot zu

Tips LogoKarin Seyringer, 25.03.2026 14:12

OÖ/LINZ/BEZIRK. Die nicht-ärztlichen Beschäftigten der Ordensspitäler OÖ stimmten nach der achten KV-Verhandlungsrunde in den letzten Tagen über das vorgelegte Angebot der Arbeitgeberseite ab, nun ist das Ergebnis da. Sie stimmten dem Angebot zu, mit 88 Prozent.

Unter anderem am 22. Jänner wurde gestreikt. (Foto: VOLKER WEIHBOLD)
Unter anderem am 22. Jänner wurde gestreikt. (Foto: VOLKER WEIHBOLD)

Acht Verhandlungsrunden und zwei Streiks hat es gebraucht. Nach der achten Verhandlungsrunde konnten die nicht-ärztlichen Beschäftigten über das vorgelegte Angebot abstimmen.

Auch lesen: Achte KV-Verhandlungsrunde bei Ordensspitälern OÖ bringt Kompromiss, Beschäftigte stimmen nun ab

„88 Prozent stimmten für die Annahme – und damit für das Ende der gewerkschaftlichen Kampfmaßnahmen in dieser KV-Periode. Einem Abschluss des Kollektivvertrags steht von dieser Seite damit nichts mehr im Weg“, teilt die Gewerkschaft vida am Mittwoch mit.

Zeitbonus wird erhöht

Die Gehälter und Zulagen werden ab Juli um 3,3 Prozent erhöht, bei einer Laufzeit von einem Jahr. Zudem wurde in der achten Verhandlungsrunde eine Erhöhung des Zeitbonus für alle Beschäftigten in Höhe von 15 zusätzlichen Stunden angeboten. 

Ursprünglich forderte die Gewerkschaft eine Reduktion auf 35 Stunden Wochenarbeitszeit, zuletzt eine 37-Stunden-Woche. 

Die Erhöhung des Zeitbonus sei eine Verbesserung, die zeige: „Der Einsatz der Beschäftigten – ihre Organisation, ihre Streiks und ihre Solidarität – hat Wirkung gezeigt. Ohne diesen Druck hätte es dieses Ergebnis nicht gegeben“, so vida-KV-Verhandlerin Martina Reischenböck am Mittwoch. Es sein ein wichtiges Signal, „aber noch keine strukturelle Lösung“. Die zentrale Forderung nach einer Arbeitszeitverkürzung bleibe daher aufrecht. Dafür sieht die Gewerkschaft vorrangig die Politik in der Pflicht, die Rahmenbedingungen zu schaffen.

Ordensspitäler setzen auf Zusammenarbeit

In einem Statement der Ordensspitäler zum Abstimmungsergebnis heißt es: „Die große Zustimmung des Maßnahmenpakets nehmen wir zur Kenntnis. Die notwendigen weiteren Schritte werden nun in die Wege geleitet. Unabhängig davon bleiben regelmäßige Abstimmungen wesentlich, um die Arbeitsbedingungen stets im Blick zu behalten und dort, wo es erforderlich ist, gemeinsam Lösungen zu entwickeln. Dies erfolgt in bewährter Zusammenarbeit mit den Betriebsräten und im direkten Dialog mit unseren Mitarbeitenden.“


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