Bis zu 600 Anrufe täglich, über 110.000 im Jahr 2025 bei 1450
OÖ/LINZ. Bauchweh, Zeckenbisse, Erbrechen, Erkältungssymptome, Ausschläge, Schwindelgefühl oder Brustschmerzen. Das sind die häufigsten Gründe, warum Menschen 1450 wählen. 2025 machten das mehr als 110.000 Menschen, zieht des OÖ. Rote Kreuz Bilanz.
Die Zahl jener, die sich bei Fragen zur Gesundheit an 1450 wenden, steigt damit. 2024 waren es mehr als 95.000 Anrufe.
Die Mitarbeitenden bei 1450 sind rund um die Uhr erreichbar, geben medizinisch fundierte Auskünfte bzw. Empfehlungen ab und wissen, wohin sich Anrufer wenden können. „So ersparen sie ihnen möglicherweise unnötige Besuche in Notfallambulanzen“, so OÖ. Rotkreuz-Präsident Gottfried Hirz.
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Im Schnitt zehn bis 15 Minuten
Ein 1450-Telefonat dauert im Durchschnitt 10 bis 15 Minuten. „Wenn man nicht weiterweiß, stehen wir rund um die Uhr zur Seite. Viele Probleme lassen sich auch ohne ärztliche Hilfe lösen“, weiß 1450-Leiter Dominik Hartl. „Wenn es um die Gesundheit geht, wünschen sich Menschen Sicherheit und Orientierung. Denn nichts ist persönlicher als das eigene Wohlbefinden. Genau dafür gibt es 1450“, ergänzt Hirz.
Einer von 1450 durchgeführten Befragung nach, würden 96,8 Prozent die Gesundheitsberatung weiterempfehlen.
1450 wird gemeinsam von den Kooperationspartnern Bund, Land und Sozialversicherungsträger, darunter die ÖGK, durchgeführt. In Oberösterreich betreibt das Rote Kreuz die Gesundheitshotline, wie auch den Notruf 144 oder den Hausärztlichen Notdienst (HÄND) 141.
Nähere Informationen unter www.1450.at
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