Lawinenwarndienst OÖ meldet teils erhebliche Gefahrenstufe
OÖ. War die Lawinen-Gefahrenstufe in Oberösterreichs Bergen in den letzten Tagen zumeist nur mäßig, so gilt seit Sonntagabend laut Lawinenwarndienst OÖ in manchen alpinen Gebieten wieder eine erhebliche Gefahrenstufe (Stufe 3 von 5). Es wird zur besonderen Vorsicht geraten.

Erhebliche Gefahrenstufe gilt aktuell im Raum nördliches Totes Gebirge, Pyhrgas, Haller Mauern, Dachstein sowie Gosaukamm.
Mäßige Gefahr (Gefahrenstufe 2) gilt Stand Montag im Raum Kasbergblock, Sengsengebirge, Zimnitzmassiv, Höllengebirge, Traunstein, Eibenberg, Kalmberg und Katergebirge.
Der zuständige Landesrat Stefan Kaineder (Grüne) mahnt angesichts der derzeitigen Situation zu besonderer Vorsicht bei Touren im alpinen Gelände. „Wer sich ins Gebirge begibt, übernimmt Verantwortung – für das eigene Leben ebenso wie für jene, die im Notfall zur Hilfe eilen. Eine gewissenhafte Tourenplanung und das konsequente Beachten der Lawinengefahr können Leben retten. Auch modernste Ausrüstung entbindet nicht von der Pflicht zu umsichtigem Handeln. Lawinenwarnungen sind keine bloßen Empfehlungen, sondern eine essenzielle Entscheidungsgrundlage.“
Tägliche Berichte und Prognosen
Die Experten des oö. Lawinenwarndienstes erstellen täglich fundierte Einschätzungen zur aktuellen Gefahrenlage. Der Lawinenwarnbericht ist auf der Website des Lawinenwarndienstes abrufbar, unter www.land-oberoesterreich.gv.at/lawinenwarndienst.htm


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