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Neue "Rot heißt Stop"-Kampagne in OÖ setzt auf Bewusstseinsbildung durch Humor

Tips LogoKarin Seyringer, 12.05.2026 16:38

OÖ. Viele kennen die Situation: Die Ampel springt gerade auf Rot, doch schnell noch über die Kreuzung scheint harmlos. Genau dieses Verhalten kann aber schwere Folgen haben. Mit der neuen Kampagne „Rot heißt Stop“ will das Verkehrsressort des Landes OÖ auf humorvolle Weise mehr Bewusstsein für die Gefahren von Rotlichtmissachtung schaffen.

Landesrat Günther Steinkellner und Peter Aumayr, Leiter der Abteilung Verkehr, präsentierten die neue Verkehrssicherheits-Kampagne. (Foto: Land OÖ/Daniel Kauder)

Rotlichtmissachtung zählt in Österreich zu den wesentlichsten Ursachen für Verkehrsunfälle. Gemeinsam mit Vorrangverletzungen ist sie die zweithäufigste Unfallursache.

Mit der neuen Verkehrssicherheitskampagne „Rot heißt Stop“ will das Land OÖ verstärkt auf die Risiken aufmerksam.

„Unser Ziel ist es, mehr Bewusstsein zu schaffen – denn jede Missachtung einer roten Ampel kann einen Unfall auslösen. Wer bei Rot fährt oder geht, entscheidet sich bewusst für ein unnötiges Risiko“, so Infrastruktur-Landesrat Günther Steinkellner (FPÖ).

Risiko wird unterschätzt

Besonders problematisch sei, dass Rotlichtmissachtung oft unterschätzt wird. Rund 40 Prozent der Bevölkerung geben an, in den letzten fünf Jahren zumindest einmal bei Rot gefahren oder gegangen zu sein. Beobachtungen zeigen, dass etwa sechs Prozent aller Verkehrsteilnehmer Kreuzungen bei Rot queren.

Besonders häufig werde Rotlicht gerade von den schwächsten Verkehrsteilnehmern - von Fußgängern, Radfahrern und E-Scooter-Fahrern – missachtet. Im Pkw-Verkehr sind die Anteile geringer, die Folgen jedoch oft schwerwiegender.

Unachtsamkeit, Zeitdruck

Die Gründe dafür sind unterschiedlich. Im Autoverkehr spielt häufig Unachtsamkeit eine Rolle. Fußgänger und Radfahrer entscheiden sich dagegen oft bewusst dafür, trotz roter Ampel weiterzugehen oder weiterzufahren. Zeitdruck, lange Wartezeiten oder der Gedanke „Es kommt eh niemand“ zählen dabei zu den häufigsten Ursachen.

Humor mit Augenzwinkern

Mit der neuen Kampagne „Rot heißt Stop“ setzt das Land OÖ bewusst auf einen modernen Zugang. Statt erhobenem Zeigefinger soll Humor mit Augenzwinkern Aufmerksamkeit schaffen und zum Nachdenken bringen, wie zuvor etwa auch schon bei der Kampagne „Sei kein Ungustl“ für mehr Respekt im Straßenverkehr.

Die Botschaft ist klar: „Rot heißt Stop – ohne Ausnahme“.

Mehr Infos/Spots: www.sicheransziel.at


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