Oö. Menschenrechtspreis feiert 30-jähriges Bestehen, einreichen bis 1. August
OÖ/LINZ. Seit 30 Jahren zeichnet das Land OÖ Menschen und Organisationen aus, die sich für Menschenrechte, Solidarität und gesellschaftlichen Zusammenhalt einsetzen. Für den Oö. Menschenrechtspreis 2026 können noch bis 1. August Nominierungsvorschläge eingereicht werden.

Das Land OÖ sucht wieder engagierte Menschen, Vereine, Schulen, Gemeinden oder Organisationen, die sich in besonderer Weise für Menschenrechte einsetzen. Die Auszeichnung wird heuer bereits zum 27. Mal vergeben und feiert gleichzeitig ihr 30-jähriges Bestehen. Ziel ist es, besonderes Engagement sichtbar zu machen, die Arbeit der Ausgezeichneten zu unterstützen und einer breiten Öffentlichkeit bekannt zu machen. Der Preis ist mit insgesamt 20.000 Euro dotiert.
„Land des Miteinanders“
Landeshauptmann Thomas Stelzer (ÖVP) betont die Bedeutung der Auszeichnung: „Oberösterreich ist ein Land des Miteinanders. Tag für Tag leisten viele Menschen einen wertvollen Beitrag für den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft, oft still und ohne große Aufmerksamkeit. Der Menschenrechtspreis holt jene vor den Vorhang, die Verantwortung übernehmen, Solidarität leben und anderen helfen.“ Gerade in einer Zeit, die von Krisen und Unsicherheiten geprägt sei, würden Menschlichkeit, Respekt und Zusammenhalt an Bedeutung gewinnen. „Diese Menschen machen Oberösterreich stark und lebenswert“, so Stelzer.
Online einreichen
Für den Preis können Einzelpersonen ebenso vorgeschlagen werden wie Personengemeinschaften, Schulen, Vereine, Gemeinden oder andere Organisationen. Über die Vergabe entscheidet die Oö. Landesregierung auf Vorschlag einer Expertenjury. Auch Personen oder Initiativen, die in den vergangenen Jahren bereits nominiert wurden, aber keine Auszeichnung erhalten haben, können erneut eingereicht werden.
Die Nominierung erfolgt online über die Website des Landes Oberösterreich oder über das „Mein OÖ Portal“. Die Einreichfrist endet am 1. August 2026.
Verliehen wird der Oö. Menschenrechtspreis am 11. Dezember 2026 im Rahmen eines Festakts im Linzer Landhaus, zeitlich passend zum Internationalen Tag der Menschenrechte (10. Dezember).


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