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WIEN/BAD GOISERN. Das österreichische Naturbahnrodel-Team wurde gestern aus der russischen Hauptstadt Moskau zurück nach Österreich geflogen. Auch Rodelfloh Tina Unterberger war mitten drin.

Flughafen Moskau (Foto: Unterberger)
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Die Athleten des österreichischen Nationalteams der Naturbahnrodler sind nun mit einer AUA-Maschine von Moskau kommend am Flughafen Wien gelandet. Die plötzliche Abreise aus der russischen Hauptstadt war nötig geworden, nachdem das Weltcupfinale dort wegen des ausgebrochenen Krieges zwischen Russland und der Ukraine abgesagt worden war und die Teams aufgefordert worden waren, das Land ehestmöglich zu verlassen.

„Natürlich wäre es auch für mich noch um eine Weltcupkugel gegangen. Aber in so einer Situation ist der Sport Nebensache. Wichtig ist jetzt, dass auch unsere beiden Trainer schnellstmöglich zurückfliegen können“, sagt Rodlerin Tina Unterberger aus Bad Goisern und erzählt weiter: „Wir hätten uns gerade für die Rodelbahn fertiggemacht, wurden jedoch prompt zu einem Meeting geholt. Dort teilte man uns die aktuelle Lage mit und hat uns empfohlen, das Land so schnell wie möglich zu verlassen. Also packten wir unsere Sachen und warteten auf den organisierten Transfer zum Flughafen. Mit so vielen Gepäckstücken ist das gar nicht so einfach. Wir schafften es dann glücklicherweise eine Stunde vor Abflug am Flughafen Moskau zu sein und sind dann über einen Umweg über den hohen Norden gut in Wien gelandet.“

Menschen wollten schnellstmöglich weg

Am Flughafen von Moskau habe keine übertriebene Hektik geherrscht. Man hat aber gemerkt, die Menschen wollen weg von hier.

Nationaltrainer Gerald Kammerlader und Coach Robert Batkowski sitzen allerdings nach wie vor am Flughafen Moskau fest. Zehn Materialkisten fanden im völlig überbuchten AUA-Flug keinen Platz mehr. Das Duo blieb deshalb vorerst vor Ort. Der ÖRV hofft, dass sie als bald einen Flug in Richtung Heimat nehmen können. Dieser ist für heute Mittag geplant. Organisiert wurden die Rückflüge und Transporte, von Innsbruck aus.

Die Sportler, darunter Weltmeister Thomas Kammerlander, befindet sich inzwischen mit einem Bus auf dem Weg nach München, wo deren Autos stehen, nachdem sie am Montag von der bayerischen Metropole aus nach Moskau aufgebrochen sind.


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